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Wie können Fachstellen für Sucht und Suchtprävention reagieren?

Auf Ambulante Reha in Form von Gruppensitzungen in den Fachstellen sollte verzichtet werden.

Wie in der Mehrzahl der kommunalen und Landeseinrichtungen sollte die persönliche „face-to-face“ Beratung nur ausnahmsweise und in Notfallsituationen angeboten werden, um Infektionsketten zu unterbrechen und so die Ratsuchenden, die Mitarbeitenden und letztendlich alle Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

Bei Kriseninterventionen, die nur durch eine persönliche Beratung gewährleistet werden können, achten Sie bitte auf geeignete Räumlichkeiten, um den empfohlenen Mindestabstand zu anderen Personen von zwei Metern einhalten zu können.

Allgemeine Informationen zur Gefährdungslage durch das Coronavirus der Landesregierung werden laufend aktualisiert und Sie finden Sie unter folgendem Link: https://www.niedersachsen.de/coronavirus

Die Bundesregierung informiert über das Internetportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11964

Bitte halten Sie sich über die Situation vor Ort auf dem Laufenden, um Ratsuchende aktuell informieren zu können.

Die Deutsch Rentenversicherung BUND hat in einem Rundschreiben am 17.3.20 telefonische Beratung zu einer abrechenbaren Leistung erklärt. In dem Rundschreiben heißt es:

„aufgrund der aktuellen Lage wird für die Fortführung von Leistungen der ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker empfohlen, bis vorerst zum 19. April 2020 diese Leistungen telefonisch im Rahmen von therapeutischen Einzelgesprächen zu erbringen. Für die telefonische Erbringung der therapeutischen Einzelgespräche gilt der Kostensatz der ambulanten Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Um den Rehabilitationserfolg einer medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker auch weiterhin zu sichern, wird zudem empfohlen, beantragte Leistungen zur Suchtnachsorge telefonisch im Rahmen von Einzelgesprächen aufzunehmen beziehungsweise fortzuführen. Für die telefonische Erbringung der Gespräche zur Suchtnachsorge gilt der Kostensatz der Suchtnachsorge. Auch die Nutzung digitaler Kontaktmöglichkeiten ist grundsätzlich möglich, wenn die datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfüllt werden.“ (siehe Anlage 3 der RV)

Die Krankenkassen haben sich dieser Regelung angeschlossen.

Die neuesten Infos der DRV (23. Und 24.3.20):
Es ist ein Kurzantragsverfahren entwickelt worden (siehe Anlage Rundschreiben 14)

Die Regelungen zur Reha Nachsorge in der Krise sind beschrieben in Rundschreiben 13. (siehe Anlage RS 13)

Außerdem wichtig:

Rettungsschirm
Für die ohnehin unterfinanzierte Suchthilfe werden Einnahmeeinbußen in erheblichem Maße nicht zu vermeiden sein. Die Bundesdrogenbeauftragte sowie alle Fachverbände sind hierzu aktiv geworden und haben die Problemlage an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.
Dies hat dazu geführt, dass der von der Bundesregierung beschlossene Corona-Rettungsschirm die Einrichtungen im Bereich Suchtkrankenhilfe ausdrücklich aufgenommen hat auf die Liste, der Einrichtungen, die Unterstützung erhalten werden. (siehe Anlage PA FW)

Ansprechpartnerin

#Referentin für Suchtfragen
Andrea
Strodtmann
Andrea Strodtmann

Andrea Strodtmann

Referentin für Suchtfragen
Tel.: +495113604275
Fax: +495113604102
E-Mail: andrea.strodtmann(at)diakonie-nds.de

#Gemeinweisenarbeit und Beratung #Referat Suchthilfe

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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