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Hilfsmaßnahmen für Frauen und Familien

1. Wohin können sich bedrohte Frauen wenden?

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unterstützt Frauen in Not rund um die Uhr, anonym und in 18 Sprachen. Die Rufnummer lautet: 08000 116 016. Es ist bundesweit das einzige Angebot, das Betroffenen rund um die Uhr zur Seite steht. Die speziell ausgebildeten Beraterinnen vermitteln Betroffene auf Wunsch auch an Beratungsstellen und Frauenhäuser. Hilfe wird auch über die Internetseite www.hilfetelefon.de angeboten.

Zudem gibt es ein eigenes Hilfsangebot „Schwangere in Not“. Unter derkostenfreien Rufnummer 0800 40 40 020 bietet das Hilfetelefon eine vertrauliche und anonyme Erstberatung zu allen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft. Es gibt auch eine fremdsprachige Beratung.

Beratung und Unterstützung in Niedersachsen
Viele Informationen rund um das Thema finden sich auf den Internetseiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung unter    https://www.ms.niedersachsen.de/gewaltschutz/gewaltberatungsstellen/beratung_und_unterstutzung_adressen/beratung--unterstuetzung-in-niedersachsen-13240.html
Insbesondere sind das  Frauenhäuser, Gewaltberatungsstellen, Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) sowie Opferhilfebüros in Niedersachsen.
Die auf den Seiten des Ministeriums angegebenen Kontaktdaten finden Sie in der Anlage.

  • Eheberatung, Paarberatung und Lebensberatung vor Ort
    Hier finden Sie Beratung für erwachsene Einzelpersonen und Paare zu den Themen Partnerschaft, Trennung und Lebenskrisen.
    https://hilfe.diakonie.de/hilfe-vor-ort/eheberatung-paarberatung-und-lebensberatung/bundesweit/?text=&ersteller=&ansicht=karte
     
  • Telefonseelsorge
    Jeden Tag gibt es 24 Stunden Trost und Zuwendung unter den gebührenfreien Telefonnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 und im Internet unter www.telefonseelsorge.de. Dort wird auch Chat- und Mailberatung angeboten.
     
  • Sonderinformationen und Hinweise für ihre Frauenhäuser im Umgang mit COVID-19 haben die Frauenhauskoordinierung und die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser zusammengestellt:  https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/sonderinformation-2-umgang-mit-coronavirus-sars-cov-2-covid-19-in-frauenhaeusern/
     
  • Die Initiative #Stärker als Gewalt (www.staerker-als-gewalt.de) hat Notrufnummern für Konflikte im häuslichen Kontext zusammengestellt. Praktische Maßnahmen und Wege zu Hilfe und Unterstützung werden hier zudem aufgezeigt.
     
  • Schutzmechanismen nach dem Gewaltschutzgesetz kennen und nutzen: In der aktuellen Situation sollten alle rechtlichen Möglichkeiten genutzt werden, den Täter aus der Wohnung zu verweisen, um Frauen und Kinder zu schützen. Auch die Polizei kann eine gewalttätige Person aus der Wohnung verweisen und soweit landesrechtlich bestimmt eine solche polizeiliche Wegweisung für mehrere Tage aussprechen.
     
  • Das Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ fördert Maßnahmen zum Aus-, Um- und Neubau sowie zum Erwerb oder der Sanierung von Unterstützungseinrichtungen und möchte dies in der aktuellen Situation. In der aktuellen Situation sollen möglichst viele Anträge bewilligt werden. Antragsfristen sind der 30.06.2020, 15.09.2020 und 31.03.2021. Weitere Informationen finden Sie unter:  https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen
     
  • Im Sozialschutz-Hilfspaket der Bundesregierung sind im Kontext der Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 Instrumente enthalten, mit denen ausdrücklich auch für Gewaltschutzeinrichtungen Auffangmöglichkeiten geschaffen werden. Dazu gehören Frauenhäuser und Fachberatungsstellen, die in einem Rechtsverhältnis zu Leistungsträgern des SGB stehen.
     

2. Wo bekommen Eltern sowie Kinder und Jugendliche Hilfe?

Druck und Konflikte in Familien können auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird deshalb unter anderem die vorhandenen telefonischen Beratungsangebote stärken. 

Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter 116111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Darüber hinaus gibt es ein spezielles Hilfsangebot für Eltern. Das Elterntelefon wendet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Tipps geben lassen möchten. Die Rufnummer lautet 0800 111 0550, zu erreichen montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr.

Ein besonders sensibles Thema ist Missbrauch. Hierzu gibt es ein eigenes Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“. Die Nummer lautet: 0800 22 55 530: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr. Das Telefon ist bundesweit kostenfrei und anonym zu erreichen.

Zusätzlich gibt es ein Online-Beratungsangebot für Jugendliche: www.save-me-online.de.

Weitere interessante Hinweise zum Thema:

https://www.maenner.ch/coronakrise-merkblatt/

Broschüre: https://www.agj-freiburg.de/kinder-jugendschutz/elternwissen/417-ew-corona

https://stop-partnergewalt.org/wordpress/   StoP ist eine neue Initiative und ein neuer Handlungsansatz.  StoP setzt da an, wo häusliche Gewalt passiert: am Wohnort, der Nachbarschaft.

#Referentin Familienhilfe
Eva-Maria
Zabbee
Eva-Maria  Zabbee

Eva-Maria Zabbee

Referentin Familienhilfe
Tel.: +495113604235
Fax: +495113604102
E-Mail: eva-maria.zabbee(at)diakonie-nds.de

#Gemeinweisenarbeit und Beratung #Referat Familienhilfe

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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