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Wie sollten sich ehrenamtlich organisierte Gruppen, ehrenamtliche Dienste und Nachbarschaftshilfen verhalten?

Kann ich anderen trotz Pandemie helfen?

Ja, natürlich! Vermeiden Sie aber direkte und unstrukturierte soziale Kontakte. Beachten Sie bei allen Aktivitäten die aktuellen Verordnungen der Landesregierung (Vorschriften der Landesregierung | Portal Niedersachsen) und Hygienemaßnahmen, die vom Robert-Koch-Institut und von den Gesundheitsämtern herausgegeben werden (RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Neuartiges Coronavirus: Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte - Infografik ;Abstand halten. Hände waschen. Maske tragen. | Portal Niedersachsen).

Schützen Sie sich selbst und die Menschen, denen Sie helfen möchten.

  • Unterstützen Sie z.B. nicht verschiedene Menschen, sondern möglichst einen Haushalt.
  • Suchen Sie Ersatz für enge direkte Kontakte: Sprechen Sie über das Telefon oder Internet miteinander, stellen Sie Einkäufe/ Anschaffungen vor die Tür.
  • Vermeiden Sie als HelferIn möglichst weitere soziale Kontakte.

Die Diakonie Deutschland stellt einen FAQ Bereich zur Verfügung, in dem Sie weitere Informationen rund um Nachbarschaftshilfe und der Organisation von freiwilligem Engagement erhalten: FAQ zum Coronavirus - Infoportal - Diakonie Deutschland

 

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich mich freiwillig rund um Corona engagieren möchte?

Machen Sie sich einen Plan wo Sie sich wann und wie oft für welche Dauer engagieren können oder wollen.

Wenden Sie sich dann entweder direkt an eine Einrichtung und bieten Sie Ihre Hilfe an. In Städten und Regionen gibt es darüber hinaus Anlaufstellen wie Freiwilligenagenturen, -zentralen oder -börsen die versuchen, Bedarf und Engagement auch über digitale Vermittlung zusammen zu bringen.

Wenden Sie sich dann entweder direkt an eine Einrichtung und bieten Sie Ihre Hilfe an. In Städten und Regionen gibt es darüber hinaus Anlaufstellen wie Freiwilligenagenturen, -zentralen oder -börsen die versuchen, Bedarf und Engagement auch über digitale Vermittlung zusammen zu bringen.

 

Können Treffen für einen ehrenamtlichen Einsatz in einer Gruppe stattfinden?

Generell empfiehlt die niedersächsische Landesregierung ganz eindringlich alle Kontakte zu reduzieren und bei Zusammenkünften aller Art, also auch bei Treffen im kleinen Kreis, die Anwendung der 2G-Regel.

In der aktuellen Fassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung richten sich die Vorgaben für Treffen in einer Gruppe nach der jeweils geltenden Warnstufe (Vorschriften der Landesregierung | Portal Niedersachsen)

+++ Aktuell gilt bis einschl. 2. Februar 2022 landesweit die Warnstufe 3. +++

Bei Warnstufe 1 ist die 2G-Regel verbindlich, sofern in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen zusammenkommen. Ab 25 Personen müssen auch im privaten Bereich die Kontaktdaten erheben, das geht über eine Kontaktverfolgungs-App oder eine nachvollziehbare Einladungsliste. Hinzu kommt in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, soweit man sich nicht an einem Sitzplatz aufhält. Außerdem brauchen Sie ein Hygienekonzept nach den Vorgaben der Corona-Verordnung.
Unter freiem Himmel gilt die 3G-Regel.

Bei Warnstufe 2 gilt die 2Gplus-Regel, sofern in geschlossenen Räumen mehr als 15 Personen zusammenkommen. Hinzu kommt in geschlossenen Räumen die FFP2-Maskenpflicht, soweit man sich nicht an einem Sitzplatz aufhält. Weiterhin brauchen Sie ein Hygienekonzept nach den Vorgaben der Corona-Verordnung.
Unter freiem Himmel gilt die 2G-Regel.

Bei Warnstufe 3 gelten die Regeln der Warnstufe 2 bereits ab 10 Personen in geschlossenen Räumen.

Im Warnstufenkonzept finden Sie einen Überblick, welche Maßnahmen bei welcher Warnstufen anzuwenden sind. Auf anschaulichen Schaubildern wird hier dargestellt, welche Maßnahme für private Zusammenkünfte gelten.

Die Vorgaben gelten auch für Treffen von gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen nach § 20h SGB V sowie von Selbsthilfegruppen nach § 45d SGB XI.

Ich arbeite ehrenamtlich in einem Alten- und Pflegeheim/ im Krankenhaus/ mit Menschen in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen - gilt für mich auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht?

Ab dem 16. März 2022 gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für die Corona-Schutzimpfung. Diese betrifft nicht nur das angestellte Personal, sondern auch ehrenamtlich Tätigen. Die Art der Beschäftigung ist nach der Formulierung im Gesetzestext ohne Bedeutung.

Ausgenommen von der Regelung sind Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. In diesem Fall ist die Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Zeugnisses erforderlich.

Eine vollständige Liste der betroffenen Einrichtungen und Antworten auf Fragen rund um die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht finden Sie in den FAQ des Bundesministeriums für Gesundheit (Zusammen gegen Corona | Bundesministerium für Gesundheit).

 

 

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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