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Wie sollten sich ehrenamtlich organisierte Gruppen, ehrenamtliche Dienste und Nachbarschaftshilfen verhalten?

Laut Schreiben des Ministeriums für Soziales am 20.03.2020 sind von der Beschränkung sozialer Kontakte im öffentlichen Raum auch sämtliche Gruppenangebote betroffen. Auch Selbsthilfegruppen und offene Treffs sind einzustellen! Das Schreiben können Sie hier herunterladen.

Angebote über Handy, Telefon oder Internet sind natürlich erlaubt und werden als Alternative empfohlen. So sollten Sie auch in Besuchsdiensten unbedingt überprüfen, ob Sie diese nicht auch telefonisch leisten können.

Eine Einzelbetreuung, sofern alternativlos, ist weiterhin erlaubt, bitte beachten Sie dazu Hygienemaßnahmen, die vom Robert-Koch-Institut und den Gesundheitsämtern herausgegeben werden. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Infografik_Einsatzkraefte.html; https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/hygiene_tipps/hygiene-tipps-so-verhalten-sie-sich-richtig-in-der-viruszeit-185452.html)

Wenn Sie sich dieser Tage in Ihrer Nachbarschaft ehrenamtlich engagieren, gilt Ihnen großer Dank!

Die Diakonie Deutschland stellt einen FAQ Bereich zur Verfügung, in dem Sie weitere Informationen rund um Nachbarschaftshilfe und der Organisation von freiwilligem Engagement erhalten: https://www.diakonie.de/journal/faq

Im Folgenden einige Hinweise, die der Netzwerkforscher Benjamin Maier im Interview mit dem ZEITmagazin Online gibt (Link: https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2020-03/nachbarschaftshilfe-coronavirus-infektionskette-solidaritaet-netzwerkforschung?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.mail.ref.zeitde.share.link):

  • „Solidarisch kann auch bedeuten, sich zurückzuziehen.“ Sofern Sie Kontakt mit vielen Menschen hatten (beruflich, auf Reisen oder privat), wird Ihnen davon abgeraten, in den direkten Kontakt mit Hilfe suchenden zu treten. Es besteht erhöhtes Risiko, dass Sie das Virus übertragen könnten.
  • Unterstützen Sie nicht verschiedene Nachbarn gleichzeitig, sondern besser einen einzigen Haushalt. Es bleibt elementar, dass Sie die direkten sozialen Kontakte so gering wie möglich halten!
  • So sollte das Engagement für die Helfenden selbst bedeuten, dass sie weitere soziale Kontakte weitestgehend einstellen.
  • Sofern Sie ältere Menschen unterstützen, vermeiden Sie den direkten Kontakt, wo es nur geht: Stellen Sie Einkäufe vor die Tür und telefonieren Sie lieber häufiger, um im Kontakt zu sein.
  • Generell ist es löblich, wenn Sie den Kontakt zu isolierten Menschen suchen - aber bitte über Telefon, Handy oder Internet.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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