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Wie soll mit der Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung verfahren werden?

Die Beratungsstellen sollten davon ausgehen, möglichst geöffnet und erreichbar zu bleiben. Viele unserer Erfahrungen zeigen ja, dass sich Schwangerschaft nicht aufschieben oder verlangsamen lässt. Beratung ist dringend notwendig!

Die Entscheidung zur Schließung einer Einrichtung kann ausschließlich der Träger treffen, sofern nicht die Landesregierung weitreichende Entscheidungen im Sinne des Seuchenschutzes veröffentlicht.

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat im Falle der Schließung folgende Entscheidung getroffen:

„Im Falle der Schließung einer Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle muss eine Information von außen erkennbar sein, z. B. mit einem Aushang direkt an der Örtlichkeit (über die Schließung und die voraussichtliche Wiedereröffnung). Zusätzlich ist über die Telefonanlage (Anrufinformation) und die Internetseite der Beratungsstelle/des Trägers zu informieren; auf dieser Internetseite sollte auch auf die Internetseiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hingewiesen und die drei elektronischen Verweise/Internetadressen verwendet werden. Ergänzend ist das zuständige Team 3SL2 im Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung per E-Mail über die Schließung zu benachrichtigen (Team3SL2(at)ls.Niedersachsen.de).“

Sie haben (und nutzen wahrscheinlich bereits) die Möglichkeit, Gruppenangebote Ihrer Beratungsstelle abzusagen und offene Sprechstunden einzustellen. Stattdessen können Sie auf die Möglichkeit, Einzeltermine telefonisch zu vereinbaren, hinweisen.
 
Die Schwangerschaftsberatung nach § 2 SchKG kann auch online und telefonisch erfolgen.
 
Für die Antragstellung der Bundesstiftung Mutter und Kind können Sie ein Mischverfahren aus telefonischer Beratung und schriftlicher Antragstellung wählen.
 
Die Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 5 SchKG muss weiterhin im direkten persönlichen Beratungsgespräch erfolgen.

Auf Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gibt das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie folgende Informationen an die Träger von Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen aufgrund der behördlichen Maßnahmen gegen das Corona-Virus weiter:

a) Wie bisher darf eine Schwangerschaftskonfliktberatung auf keinen Fall telefonisch oder anderweitig erfolgen; eine persönliche Vorsprache der schwangeren Frau ist zwingend notwendig. Gegenüber der Beratungskraft darf sie anonym bleiben, für die Ausstellung der Beratungsbescheinigung muss sie ihre Identität preisgeben und ggf. nachweisen.

b) Bitte beachten Sie die notwendigen Verhaltens- und Hygieneregeln im Umgang mit schwangeren Frauen und Begleitpersonen. Seriöse Empfehlungen/Hinweise erhalten Sie zum Beispiel über das Robert-Koch-Institut. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html oder vom Land Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus .

c) Schwangere Frauen, die im Coronaverdachtsfall sind und die eine Schwangerschaftskonfliktberatung anstreben, haben die Anordnung der häuslichen Quarantäne und weitere Anordnungen (z. B. ein Tagebuch führen zu u. a. Aktivitäten und Kontakten, beschriebene Hygieneregeln einhalten etc., Quelle: Musterbescheid Robert-Koch-Institut) des jeweiligen örtlichen Gesundheitsamtes absolut und zwingend zu beachten. Der Muster-Bescheid enthält eine Ausnahme, das ist die ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes. Die Zustimmung des Gesundheitsamtes müsste für diesen Ausnahmefall schriftlich erteilt werden und von der schwangeren Frau gegenüber der Beratungsstelle im Vorfeld nachgewiesen werden. Ob dieses Szenario überhaupt eintreffen könnte (z. B. zur Wahrung der Fristen nach dem StGB und SchKG), ist derzeit nicht bekannt.

d) Falls Übersetzungsleistungen/Sprachmittlungshilfen nötig sind, können Sie relativ einfach über das umfassende, digitale Portal https://www.zanzu.de/de/ abgerufen werden (immerhin 13 Sprachen). Verantwortlich ist die BZgA.

https://www.ms.niedersachsen.de/themen/gleichberechtigung_frauen/frauen_gesundheit/schwangerschaftskonflikt_schwangerschaftsabbruch/schwangerschaftskonfliktberatung-und-schwangerschaftsabbrueche-14177.html

https://www.ms.niedersachsen.de/themen/gleichberechtigung_frauen/frauen_gesundheit/sexualaufklaerung_schwangerenberatungsstellen/14145.html

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/themen/gleichberechtigung_frauen/frauen_gesundheit/schwangere_not/schwangere-in-not-170727.html

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Eva-Maria
Zabbee
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#Gemeinweisenarbeit und Beratung #Referat Familienhilfe

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