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Wie können Sozial- und Schuldnerberatungsstellen reagieren?

Auch Ihre Beratungsstelle wird wie die Mehrzahl der kommunalen und Landeseinrichtungen die persönliche „face-to-face“ Beratung nur ausnahmsweise und in Notfallsituationen anbieten, um Infektionsketten zu unterbrechen, die Ratsuchenden, die Mitarbeitenden und letztendlich alle Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

Die Informationen zur Gefährdungslage durch das Coronavirus der Landesregierung werden laufend aktualisiert und Sie finden Sie unter folgendem Link: https://www.niedersachsen.de/coronavirus

Die Bundesregierung informiert über das Internetportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11964

Auch die Job Center und Sozialämter bieten nur in Ausnahmefällen eine persönliche Beratung an und informieren über ihre jeweilige Internetseite.

Bitte halten Sie sich über die Situation vor Ort auf dem Laufenden, um Ratsuchende aktuell informieren zu können.

Wenn existenzsichernde Maßnahmen oder Kriseninterventionen nur durch eine persönliche Beratung gewährleistet werden können, achten Sie bitte auf geeignete Räumlichkeiten, um den empfohlenen Mindestabstand zu anderen Personen von zwei Metern einhalten zu können.

Wir empfehlen die Erreichbarkeit ihrer Beratungsstelle per Telefon oder E-Mail zu erhöhen und Ratsuchende durch Aushänge im Eingangsbereich und Ihre Internetseite über Kontaktadressen zu informieren.

Wir empfehlen den Schuldnerberatungsstellen die Ausstellung von „P-Konto-Bescheinigungen“ für Ratsuchende als existenzsichernde Maßnahme sicherzustellen. Ohne persönlichen Kontakt können Ratsuchende z.B. nach einer telefonischen Beratung ihre Unterlagen in Kopie auf dem Postweg oder über einen Außenbriefkasten einreichen. Die Bescheinigung kann dann auf dem Postweg zugestellt werden.

Was können Tafeln jetzt tun?

Das Hilfeangebot der Tafeln könnte unter folgenden Bedingungen durchgeführt werden:

  • Berücksichtigung der Hygiene- und Verhaltensregeln durch räumliche Voraussetzungen und Schutzkleidung für eine Kontaktreduzierung
  • Junge ehrenamtlich engagierte Menschen übernehmen die Aufgaben der ehrenamtlich Mitarbeitenden, die einer Risikogruppe laut Definition des RKI angehören. Täglich müssen die Mitarbeitenden neu versichern, dass sie nicht mit infizierten Menschen in Kontakt waren oder selbst Krankheitssymptome aufweisen.
  • Neuorganisation der Form der Ausgabe, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Beispiele:

  1. Mitarbeitende packen fertige stabile Tüten oder Kartons mit vorsortierten Lebensmitteln etc., die nur von einer besonders geschützten Person ausgegeben wird. Die Empfänger*innen stehen vor der Tür der Einrichtung mit Sicherheitsabstand und erhalten einzeln an der Tür die fertig gepackten Tüten. Sinnvoll wäre auch eine Terminvergabe für die Ausgabe so kann die gleichzeitige Anwesenheit von vielen Hilfesuchenden vermieden werden.
  2. Mitarbeitende packen fertige Tüten und liefern diese direkt vor die Tür von Menschen, die einer Risikogruppe angehören. Der Kontakt zu diesen Menschen wird im Vorfeld über Telefon oder andere Medien hergestellt. Der persönliche Kontakt unterbleibt, wenn möglich.
  3. Das Einsammeln und Abholen der Lebensmittel ließe sich in Absprache mit den Spendern in ähnlicher Weise organisieren, um den Kontakt zwischen den Menschen zu vermeiden.
     

Corona-Soforthilfeprogramm der Aktion Mensch

Das Soforthilfeprogramm „Lebensmittelversorgung“ reagiert darauf, dass die Tafeln ihre Arbeit weitgehend einstellen mussten. Die Förderung soll es den Tafeln ermöglichen, Lebensmittel zuzukaufen und neue Konzepte, wie z.B. Freiluftstationen und die Verteilung an Einzelhaushalte zu entwickeln.

Die Fördersumme beträgt max. 50.000,00 € und die Zuschusshöhe bis zu 95 % der Gesamtkosten:

Alle weiteren Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/corona-soforthilfe.html

 

 

Ansprechpartnerin

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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