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Vollstationäre Pflege

HINWEIS:

Unter dem Punkt  „Weiterführende Informationssammlung“ finden Sie Dokumente mit tiefergehenden Informationen zu einzelnen Aspekten der Corona-Pandemie.

1. Wie sieht die aktuelle Teststrategie für SARS-CoV-2 Testungen aus?

Die aktuelle Teststrategie wird ausgeweitet auf stichprobenartige Testungen symptomloser Personen (sog. Screening) aus akutem Anlass und sieht somit drei verschiedene Säulen vor:

  • Testungen bei begründetem Infektionsverdacht
  • Screening: regionsbezogene Testungen aus akutem Anlass (hohe regionale Inzidenz) bei ausgewählten Personengruppen
  • Antikörpertestungen in Einrichtungen, in denen Covid-19-Ausbrüche aufgetreten waren

Nähere Informationen zu den einzelnen Säulen entnehmen Sie bitte dem Papier des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Dieses finden Sie hier.

2. Dürfen Friseure und Fußpflege wieder in die Pflegeeinrichtungen?

„Die Leitung der Einrichtung kann den Besuch oder das Betreten zur Erbringung von Dienstleistungen zur weiteren Grundversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner, […] zulassen.“
Friseurleistungen und kosmetische Fußpflege in stationären Pflegeeinrichtungen sind im Sinne der aktuellen Änderungsverordnung Dienstleistungen zur weiteren Grundversorgung. Nähere Informationen finden Sie  hier.

3. Können die Bewohner von Pflegeeinrichtungen Besuch empfangen?
Ja, die Bewohner von Pflegeeinrichtungen können wieder Besuch empfangen nachdem der Einrichtung ein entsprechendes Hygiene-Konzept vom zuständigen Gesundheitsamt zugelassen wurde. Pflegeeinrichtungen sind daher dazu angehalten unerzüglich ein entsprechendes Konzept fertigzustellen. Die entsprechenden Änderungen an der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ finden Sie hier.


4. Gibt es für den Empfang von Besuchern ein Muster-Hygienekonzept an dem ich mich orientieren kann?
Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt ein Muster-Hygienekonzept für Besuche in Einrichtungen erstellt. Dieses finden Sie hier.


5. Kann ich Unterstützung erhalten, wenn sich die Corona-Fälle in meiner Einrichtung häufen?
Die Kooperation des Ministeriums mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen (MDKN) sowie dem Landesgesundheitsamt macht es möglich, dass in ganz Niedersachsen Hygienefachkräfte bereitstehen, die im Falle eines größeren Ausbruchsgeschehens unterstützen können. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

6. Welche Maßnahmen kann ich treffen bei einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung bevor ich die Behörden informiere?
Von einem anderen Bundesland haben wir ein Konzept für die Einleitung von Maßnahmen im Falle einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung nach § 150 Abs. 1 erhalten. Dieses Konzept ist auf die niedersächsischen Vorgaben angepasst worden und soll/kann als Handlungsorientierung dienen, bevor die Ordnungsbehörden eingeschaltet werden. Dieses Konzept finden Sie hier.


7. Was muss ich im Fall einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung beachten?
Im Fall einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ist der Träger einer nach § 72 zugelassenen Pflegeeinrichtung verpflichtet, diese umgehend den Pflegekassen gegenüber anzuzeigen.
Auf Bundesebene wurde ein Formular für diese Meldung seitens der Kostenträger zur Verfügung gestellt und mit den Leistungserbringerverbänden abgestimmt.
Eine Liste der Zuständigkeiten der Kostenträger finden Sie hier.

 

8. Wie kann ich Anträge zur Absicherung der Erlösausfälle gem. § 150 Abs. 3 SGBXI stellen?
Hier finden Sie die am 3.4.2020 final abgestimmte Fassung der „Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 150 Abs. 3 SGB XI“.

Ergänzend erhalten Sie hier Antragsformular, in dem Sie die Mehraufwendungen und Mindereinnahmen eintragen müssen. Es wurde noch kleinerer Korrekturbedarf an den Bundesverband gemeldet, der ggf. im Laufe der Woche nachgearbeitet wird. Falls erforderlich, werden wir Ihnen dann die angepasste Version hier nachreichen.

Da das Formular hinsichtlich der Einzelheiten nicht selbsterklärend ist, haben wir gemeinsam mit den Landesreferent*innen und der Diakonie Deutschland das hier befindliche Hinweispapier entwickelt.

Die für Ihre Region zuständigen Kassen finden Sie in der hier beigefügten Liste.

Der GKV Spitzenverband hat hier weitere Informationen zu diesem Thema veröffentlicht.

Sollten Sie Beratungsbedarf zu Einzelheiten des Antragsformulars haben, können Sie sich an unsere Betriebswirtschaftliche Beratung wenden.

 

9. Worauf muss ich aktuell bei meiner Patientenverfügung achten?

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie haben zwei Handlungsempfehlungen veröffentlicht, die darauf vorbereiten sollen, dass in einer Krisensituation die Behandlungswünsche gar nicht oder nur unklar dokumentiert sind. Denn viele Patientenverfügungen halten nur fest, dass lebensverlängernde Maßnahmen abgebrochen werden sollen, wenn keine Hoffnung besteht, die Urteilsfähigkeit wieder zu erlangen. Diese Erkenntnis kann sich im Rahmen der Behandlung einer Coronaerkrankung jedoch erst nach mehreren Tagen Beatmung herausstellen.

Welche Aspekte bedacht und besprochen werden sollten, können sie den Handlungsempfehlungen entnehmen:


10. Gibt es eine Übersicht für die Maßnahmen bei einer Verdachtsabklärung?
Das RKI hat ein Flussschema entworfen, dem sehr übersichtlich die wichtigsten Schritte zu entnehmen sind. Dieses Schema finden sie hier.
Bitte beachten Sie, dass sich dieses Schema an Ärzte/Ärztinnen richtet. Die meisten Punkte in dieser Grafik sind jedoch allgemein gültig.

 

11. Gibt es eine Möglichkeit bei eventuell anfallender Pressearbeit unterstützt zu werden?

Sie können sich gerne jederzeit mit ihren Fragen zu dieser Thematik an die Öffentlichkeitsarbeit  des Diakonischen Werks in Niedersachsen wenden. Dieser Bereich steht allen unseren Mitgliedseinrichtungen beratend zur Seite.

Einen ersten Leitfaden hierzu hat die Öffentlichkeitsarbeit hier bereits erstellt.


12. Wie funktionieren die Wiederverwendung und Wiederaufbereitung von Schutzmasken und worin unterscheiden sich die verschiedenen Masken?

Das Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat ein Merkblatt veröffentlicht in dem die verschiedenen Arten von Schutzmasken und deren Funktion erläutert werden. Dieses Merkblatt finden Sie hier.

Das Robert-Koch-Institut hat für die Wiederverwendung eine Anleitung für Einrichtungen erstellt. Diese finden Sie hier.          

Bezüglich der Wiederaufbereitung von Schutzmasken durch ein Hitzeverfahren haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium für Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem RKI, dem BfArM und dem IFA ein Dokument veröffentlicht, dem Sie das entsprechende Verfahren entnehmen können.

!WICHTIG!
Die Wiederverwendung von FFP-Masken bzw. von Mund-Nasen-Schutz erfordert eine sichere Handhabung. Bei Nichteinhaltung steigt das Infektionsrisiko für Beschäftigte. Bitte beachten Sie, dass die Maßnahmen zur Wiederverwendung/Wiederaufbereitung daher nur auf ausgerufene Notfallsituationen anzuwenden sind, wenn FFP-Masken und/oder MNS nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.


13. Wie wird aktuell mit der Investitionskostenförderung verfahren?      
Zu dieser Frage wird es eine Änderung durch das BPflegeG geben, welchens vorsehen soll, dass trotz Schließung der Tagespflegeeinrichtungen die Investitionskostenförderung weiter gewährt wird. Ebenfalls sollen Finanzierungslücken, die durch COVID-19 entstanden sind, bei ambulanten Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kurzzeitpflege ausgeglichen werden. Einen Ausgleich der Mindereinnahmen der Investitionskosten durch den Belegungsstopp im vollstationären Bereich sieht das Land nicht vor. Die LAG FW setzt sich bisher erfolglos für eine Regelung ein.

Wenn hierzu Näheres feststeht, werden sie an dieser Stelle die entsprechenden Informationen finden.


14. Wie ist aktuell die Aufnahme von neuen Bewohnern geregelt?   
Entsprechend der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai 2020 ist die Neuaufnahme von Bewohnern*innen unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

In den Hinweisen und Maßnahmen der Infektionsprävention des Nieders. Landesgesundheitsamtes ist detailliert aufgeführt, wie bereits im Krankenhaus bis zur Entlassung die Quarantänevoraussetzungen erfüllt werden können.

Weiterhin gilt, dass eine Neuaufnahme aus dem häuslichen Umfeld bzw. aus dem Krankenhaus ohne quarantäne-adäquate Voraussetzungen nur dann möglich ist, wenn  eine 14-tägige Quarantäne, separiert von den übrigen Bewohnern*innen, gewährleistet werden kann.

Ebenso wird in den Hinweisen beschrieben

  • wie die Quarantäne durchgeführt werden muss
  • wie die Quarantäne im Rahmen eines Ausbruchs erfolgen muss
  • wie die Bewohner*innen nach überstandener Covid-19-Erkrankung in die Einrichtung aufgenommen werden bzw. zurückkehren können

Die Hinweise zu Maßnahmen der Infektionsprävention vom 19. Mai 2020 finden Sie hier.

15. Bis wann muss die Probeerhebung der indikatorenbasierten Qualitätsdaten  an die Datenauswertungsstelle übermittelt werden? Wie lange sind die Qualitätsprüfungen ausgesetzt?

Änderung in § 114b SGB XI zu der Indikatorenerhebung
Die im Oktober 2019 begonnene Einführung des neuen vollstationären Qualitätssystems ist insbesondere in der noch laufenden Einführungsphase mit einem gewissen Mehraufwand verbunden. Zur Entlastung der vollstationären Pflegeeinrichtungen in der akuten Pandemie-Situation werden daher die mit der Erhebung und Übermittlung der indikatorenbasierten Qualitätsdaten verbunden Fristen in § 114b Absatz 1 und 2 um jeweils sechs Monate verschoben. Die Einführungsphase endet nun am 31. Dezember 2020. Bis dahin sollen alle vollstationären Pflegeeinrichtungen eine Datenerhebung durchgeführt und an die Datenauswertungsstelle übermittelt haben. Die Veröffentlichung der Qualitätsdaten gemäß Qualitätsdarstellungsvereinbarung beginnt erst mit den ab dem 1. Januar 2021 durchzuführenden Datenerhebungen.

Änderung zu den Qualitätsprüfungen nach § 114 SGB XI
Die Regelprüfungen werden bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Nicht davon betroffen sind Anlassprüfungen, die weiterhin unangemeldet stattfinden können.
 

16. Was muss ein Pandemieplan enthalten?
Jede Einrichtung muss im Rahmen des Qualitäts- und Hygienemanagement einen aktuellen Pandemieplan vorhalten. Ein Muster eines Pandemieplanes, den Sie an Ihre Einrichtung anpassen müssen, finden Sie hier.
 

17. Wie ist aktuell mit der Überschreitung von Arbeitszeiten der Mitarbeiter umzugehen?
Das BMG hat in Gesprächen mit dem Bundesarbeitsministerium bzgl. des Arbeitszeitgesetzes entschieden, dass tägliche bzw. wöchentliche Arbeitszeiten ohne Folgen für den Arbeitgeber überschritten werden können, um die Versorgung in Notsituationen aufrecht erhalten zu können.

 

18. Wer ist der Ansprechpartner in Niedersachsen, um Schutzmaterial zu erhalten, falls es trotz aller Bemühungen nicht gelingt, selbst welche zu beschaffen? 
Ansprechpartner für Notfälle in Zusammenhang mit ausgehender Schutzausrüstung sind die örtlichen Katastrophenschutzbehörden in den Landkreisen / Krisenstäbe bzw. Gesundheitsämter.

 

19. Wo finde ich Infornationen zu Coronavirus SARS-CoV-2 in anderen Landessprachen?
Das mehrsprachige Informationsangebot der Bundesregierung zu Regelungen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie unter https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus


20. Dürfen Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtung verlassen?

Grundsätzlich ja, denn es darf beim Verlassen kein Zwang ausgeübt werden, um die Bewohner*innen zurückzuhalten. Allerdings sind die Mitarbeitenden verpflichtet, die Bewohner*innen mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass das Haus und das dazugehörige Außengelände nicht verlassen werden und ein enger Kontakt zu externen Personen vermieden werden sollte, um sich selbst und andere Bewohner*innen nicht zu gefährden.


21. Wo erhalte ich Informationen bzw. welche sollte ich besonders beachten?
Sie erhalten derzeit viele unterschiedliche Informationen von mehreren Adressaten. Diese sind wie folgt zu filtern:

  • direkte Informationen der örtlichen Behörden (örtliches Gesundheitsamt und zuständige Heimaufsicht)

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist in jedem Fall Folge zu leisten


22. Welche allgemeinen Schutzmaßnahmen sollte ich ergreifen?
Die wichtigsten Maßnahmen finden Sie hier gut zusammengestellt im aktuellen Hygieneplan des niedersächsichen Gesundheitsministeriums.


23. Soll ich Sozialkontakte im Betrieb reduzieren?
Wir empfehlen die

  • Überprüfung aller internen Prozesse im Hinblick auf kontaktreduzierende Maßnahmen
  • Prüfung, ob einzelne Mitarbeitende (z.B. in der Verwaltung ins Mobile Office wechseln können)
  • Veranstaltungen mit Externen grundsätzlich abzusagen
  • interne Veranstaltungen (z.B.: Gruppenveranstaltungen, Gottesdienste/Andachten absagen; bzw. falls möglich ohne Bewohnerbeteiligung stattfinden lassen und in Bewohnerzimmer übertragen.
  • Nach Möglichkeit Bereiche schaffen bzw. einrichten, um positiv getestete und Verdachtsfälle isolieren zu können. Personal in den Bereichen strikt trennen.


24. Sollen auch Gruppenaktivitäten in den Wohnbereichen eingeschränkt werden?
Wir empfehlen Ihnen, 

  • den Bewohnerinnen und Bewohner nach Möglichkeit den Aufenthalt in ihren Zimmern zu empfehlen
  • Mahlzeiten in den Zimmern zu servieren
  • dass Mitarbeitende des Begleitenden Dienstes vorübergehend nur Einzelbetreuung anbieten
  • eine Prioritätenliste für die pflegerische Versorgung bewohnerbezogen in den Wohnbereichen aufzustellen, um Personalengpässe besser managen zu können
  • die Heimaufsicht zu informieren.
     

25. Was muss ich beim Einsatz von Ehrenamtlichen bedenken?
Für ehrenamtliche Mitarbeitende sind umgehend gesonderte Infektionsschutzbelehrungen mit einer Risikoaufklärung durchzuführen.


26. Was melde ich der Heimaufsicht und dem Gesundheitsamt?
Die Heimaufsicht ist in alle relevanten Prozesse in Bezug auf das aktuelle Corona-Krisenmanagement durch entsprechende Informationen einzubeziehen
Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, der Heimaufsicht mindestens zu melden:
i. Sämtliche organisatorische Änderungen, die den üblichen Versorgungsumfang der Bewohnerinnen und Bewohner ändern bzw. einschränken
ii. drohenden und bestehenden Versorgungsnotstand 
iii. Engpass bzw. nicht vorhandene Schutzausrüstung
iv. Verdachtsfälle und bestehende Corona-Infektionsfälle bei Personal und Bewohnerinnen und Bewohner
 

27. Was kann ich bei der Dienstplangestaltung beachten?
Ggf. kann neben der Aufstellung von Notfalldienstplänen organisiert werden, dass die Einsatzzeiten über eine längere Zeit zu ziehen sind, um einen 14 tägigen Zeitraum von Dienst und Frei zu organisieren.


28. Wie wird aktuell mit den Pflegebegutachtung durch den MDK verfahren?       
Unter Abwägung der aktuellen Situation und zum Schutz der Versicherten und der Mitarbeitenden hat der MDK Niedersachsen die Pflegebegutachtung als persönliche Begutachtung mit sofortiger Wirkung eingestellt, um die durch das Corona-Virus entstehenden gesundheitlichen Risiken für die Versicherten, die Pflegepersonen und die Gutachter*innen, zu minimieren. 

Vor diesem Hintergrund wird die Begutachtungspraxis in der Einzelfallbegutachtung folgendermaßen umgestellt:

Es werden grundsätzlich keine Pflegebegutachtungen vor Ort beim Versicherten durchgeführt. Stattdessen werden die Gutachter*innen den Versicherten, die Pflegepersonen und die gesetzlichen Betreuer/Bevollmächtigte anrufen und ihnen für eine Gutachtenerstellung relevante Fragen in Form eines strukturierten Interviews stellen. In die gutachterliche Empfehlung werden alle vorliegenden Unterlagen der Pflegekasse, ggf. vorhandene zusätzliche Informationen sowie die MDK-Vorgutachten einbezogen.

Zusätzlich wird ein Fragebogen an alle antragstellenden Personen oder Bevollmächtigten/Betreuer verschickt. Die Antworten sollen die Befunderhebung deutlich erleichtern und die Gutachter*innen bei der Durchführung der Begutachtung unterstützen.

Mit der Umstellung sollen einerseits die Infektionsrisiken gemindert und andererseits die Pflegebegutachtungen aufrechterhalten werden.


29. Gibt es Schnelltests für COVID-19?
Gegenwärtig werden Schnelltests zu COVID-19 von einzelnen Firmen beworben. Wir weisen darauf hin, dass diese keine zuverlässigen Informationen bieten. Diese Bluttests beruhen auf dem Nachweis von Antikörpern, die jedoch erst nach 7 bis 14 Tagen sichtbar werden. Die Fachgesellschaften lehnen daher die Anwendung von Schnelltests zum Erkennen von COVID-19 ab und sehen weiterhin den direkten Erregernachweis per Abstrich auf PCR-basierten Verfahren als einzig zuverlässige Erkenntnisquelle an. Es handelt sich hierbei nicht um ein seriöses Angebot.


30. Wie kann ich die Arzneimittelversorgung sicherstellen?
Da sich weiter Lieferengpässe bei Arzneimitteln abzeichnen, die durch die Produktionskrise in China verstärkt werden könnten, empfehlen wir, dass die Dienste und Einrichtungen bei den Arztpraxen kurzfristig Rezepte über die für die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen im einzelnen erforderlichen Medikamente anfordern.


Hannover, 05.06.2020

Ansprechpersonen

#Referent Pflege
Frank
Pipenbrink
Frank Pipenbrink

Frank Pipenbrink

Referent Pflege
Tel.: +495113604204
Fax: +49511360444256
E-Mail: frank.pipenbrink(at)diakonie-nds.de

#Referat Pflege
#Referentin Pflege
Dagmar
Schmidt
Dagmar Schmidt

Dagmar Schmidt

Referentin Pflege
Tel.: +495113604234
Fax: +49511360444256
E-Mail: dagmar.schmidt(at)diakonie-nds.de

#Referat Pflege

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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