^
Navigation öffnen
Bild: Diakonie Deutschland
Bild: Diakonie Deutschland

Was heißt eigentlich Migration?

Allgemein bezeichnet der Begriff Migration (vom lateinischen Wort migratio (Aus-)Wanderung, Umzug) einen dauerhaften Wechsel des Wohnortes. Hierbei bringt ein Wechsel des Wohnortes immer sowohl geographische als auch soziale Veränderungen. Der Mensch migriert, seitdem es ihn gibt. Schon immer sind wir Menschen gewandert um unser Leben den äußeren Umständen anzupassen. Jeder 4. Deutsche hat mittlerweile einen direkten oder indirekten Migrationshintergrund.

Arten der Migration

Nationale Migration:

Das bedeutet, dass jemand innerhalb seines Heimatlandes seinen Wohnort wechselt, also z.B. von Hamburg nach München zieht.

Internationale Migration

Hier ziehen die Migranten in ein anderes Land um. Man spricht also zum Beispiel davon, wenn jemand von Deutschland nach Dänemark oder von England nach Deutschland zieht.

Die Arbeits- und die Bildungs-Migration

Von einer Arbeits-Migration spricht man dann, wenn Menschen in ein anderes Land ziehen, um dort zu arbeiten. Bildungs-Migration bedeutet, dass Menschen ihr Heimatland verlassen, um in einem anderen Land eine Aus- oder Weiterbildung zu machen. Zum Beispiel, wenn ein Deutscher in die USA zieht, um dort zu studieren.

Die Trans- Migration

Das bedeutet zum einen, dass Menschen in ein anderes Land umziehen, in der Hoffnung, dass sich dort ihre Lebensumstände verbessern.
Zum anderen heißt es, dass Menschen, die bereits in ein anderes Land gezogen sind, nochmal in ein anderes Land ziehen. Beispiel: Eine Engländerin zieht erst in die USA und dann von dort nach Kanada.

Die Flucht- Migration

Flucht-Migration heißt, dass Menschen vor einer lebensbedrohlichen Situation in ihrem Heimatland fliehen. Das kann aus religiösen, politischen, Gender oder kulturellen Gründen sein.

 

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code