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Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Niedersachsen

Das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. vertritt und berät ca. 150 Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege in Niedersachsen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung palliativer Versorgung in der stationären Pflege hat das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. 2013 das Projekt „Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in Altenpflegeeinrichtungen“ initiiert. Ziel dieses Projektes war es, ein Konzept für die inhaltliche, organisatorische und strukturelle Aufstellung palliativer Versorgung zu erarbeiten und somit eine umfassende Hospiz- und Palliativkultur in den beteiligten Einrichtungen auszugestalten und nachhaltig zu etablieren. Im Fokus standen dabei die Personalqualifizierung sowie die Organisation und Struktur des Personaleinsatzes, die eine gute palliative Versorgung in den Einrichtungen ermöglichen. Darauf aufbauend sollten die Einrichtungen im Rahmen des Gesamtprojektes eigene und individualisierte Ansätze zur Ausprägung der eigenen Hospizkultur erarbeiten und nachhaltig etablieren.

Die wissenschaftliche Evaluation des Projektes Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in stationären Altenpflegeeinrichtungen des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. erfolgt durch eine trägerunabhängige Begleitforschung im Rahmen des Modellprogramms nach §8 Abs.3 SGB XI. 

Übergeordnetes Ziel dieser Prozess- und Ergebnisevaluation ist es, Faktoren zur Verbesserung der palliativen Versorgung in der stationären Altenhilfe zu erarbeiten und daraus resultierend ein allgemeines Konzept für die inhaltliche, organisationale und strukturelle Aufstellung palliativer Versorgung in Altenpflegeeinrichtungen zu entwickeln. Die Bestandsaufnahme der Qualifikationsprozesse in den Einrichtungen und die Erfassung von gelingenden Faktoren dienen dazu, Veränderungserfordernisse und Bedingungen zur Umsetzung einer Hospizkultur herauszuarbeiten und zu benennen. Die Ergebnisse der Prozess- und Ergebnisevaluation sind jedoch darüber hinaus von hohem Interesse und fließen in ein Konzept für „Gute palliative Versorgung“ ein.

Methodisch wird im Rahmen des Projektes eine trägerweite (retrospektive) Ist-Analyse durchgeführt, um die jeweiligen lokalen und regionalen Rahmenbedingungen der Umsetzung der Hospiz- und Palliativversorgung zu ermitteln und den Stand der Integration der Hospizkultur in den Einrichtungen der stationären Langzeitpflege des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. auf institutioneller Ebene und aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf der Nutzerebene zu erheben. In einem zweiten Schritt erfolgen exemplarische qualitative Fallstudien in sechs Einrichtungen, um sowohl förderliche als auch hemmende Faktoren für die Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz in Altenpflegeeinrichtungen zu erheben. Eine abschließende Datenanalyse mündet in einer Synopse der Ergebnisse und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für eine gute Praxis der Implementierung von Hospizkultur und Palliativkompetenz.

Weitere Informationen: https://www.mh-hannover.de/impact.html 

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