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Junge Witwen

Hilfe Interaktiv am 5.1.2022

„…bis dass der Tod uns scheidet“, das versprechen sich viele Paare am Traualtar und hoffen natürlich, dass sie dann schon miteinander alt und grau geworden sind. Anne Scharping aus Rehburg in der Nähe vom Steinhuder Meer ist gerade erst 35 Jahre alt, als ihr Mann sich vor zwei Jahren das Leben nimmt. Ihre Töchter sind damals drei und fünf. Ohne die Hilfe ihrer Familie, sagt sie, wäre sie an dem Verlust zerbrochen. Unterstützung holt sich die junge Witwe zusammen mit ihren Kindern auch beim ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen bei Hannover. In der Elterngruppe hat sie wertvolle Zeit, um sich um ihre eigene Trauer zu kümmern, aber auch Kontakte zu anderen zu knüpfen, die dasselbe durchleben.

Canan May-Avci aus Wunstorf besucht auch die Gruppe. Die Mutter von zwei Kindern hat ihren Mann vor anderthalb Jahren durch eine Krebserkrankung verloren. Der Familienvater wird zum Sterben aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen - alle sind bei ihm, als er seinen letzten Atemzug macht, auch seine kleinen Töchter. Die sind da drei und acht Jahre alt. Canan wird in der Zeit danach rund um die Uhr von ihrer Familie unterstützt. Doch irgendwann müssen die auch zurück in ihren Alltag und Canan lernt, als alleinerziehende Mutter durchs Leben zu gehen. In der Elterngruppe kann sie zum ersten Mal über ihren Verlust offen sprechen. Dort hat sie auch wichtige Infos über die Trauer von Kindern bekommen. Die besuchen auch im so genannten „Lebenshaus“ ihre eigene Trauergruppe zur gleichen Zeit, in der Djanan sich mit den anderen neun jungen Witwen trifft. Wie sie alle dort in schweren Zeiten unterstützt werden, sie erzählen es zusammen mit ihrer Trauerbegleiterin am Mittwoch, 5.1.2022 ab 21 Uhr bei - „Hilfe interaktiv“, in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas.

Während der Sendung ist die Diakonie-Hotline unter der Telefonnummer +49 511 3604-360 geschaltet. Informationen gibt es auch unter hilfe[at]hilfe-interaktiv.de

Interviewpartnerinnen

  • Anne Scharping, aus Rehburg, verlor ihrem Mann durch Suizid, besucht die Elterngruppe im „Lebenshaus“ in Barsinghausen
  • Canan May-Avci, junge Witwe aus Wunstorf, Mutter von zwei Töchtern, besucht auch die Elterngruppe
  • Andrea Meyer, Trauerbegleiterin für Kinder und Erwachsene, im Leitungsteam der Elterngruppe

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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