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Foto: Michael Wallmüller
Foto: Michael Wallmüller

Teilhabe

Stärkung der sozialen Infrastruktur

Unser Ziel ist klar: Wir wollen Teilhabe für Alle am gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Leben ermöglichen. Nur so schaffen wir eine integrative und inklusive Gesellschaft, in der unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden und Chancengleichheit verwirklicht wird.

Dazu gehört auch, dass wir anerkennen, dass Migration nicht mehr ausschließlich als Krisenphänomen gesehen werden kann, sondern Alltag ist. Es müssen Strukturen geschaffen werden, die das Ankommen in unserer Gesellschaft erleichtern. Eine auf Integration ausgerichtete Migrationspolitik stellt eine große Chance für die Entwicklung unserer Gesellschaft dar.

Sprache fördern schafft Teilhabe

Unsere Gesellschaft kann nur zusammenhalten, wenn soziale Teilhabe für Alle ermöglicht wird. Dazu gehört auch, dass Hindernisse ab- und Hilfestrukturen ausgebaut werden. Für die soziale Teilhabe darf es keine Rolle spielen, ob jemand eine Behinderung hat, aus einem anderen Kulturkreis stammt oder sprachliche Schwierigkeiten hat. Jeder Bedarfslage muss adäquat begegnet werden, um eine Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben zu ermöglichen.

  • Sprachliche Förderung vom ersten Tag des Ankommens für Migrant*innen ermöglichen
  • Migrationsberatung stärken und auskömmlich finanzieren
  • Leichte Sprache muss praktiziert werden

Digitale (Weiter-)Bildungs- und Teilhabeoffensive

Die digitale Welt eröffnet neue Chancen für die Teilhabe an der Gesellschaft. Für Menschen mit einer Behinderung können digitale Informations- und Kommunikationstechniken das Tor zur Außenwelt sein. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen unkompliziert auszutauschen, zu kommunizieren, zu spielen oder sich politisch zu engagieren. Auch für Wohnungslose erleichtern jetzt schon digitale Beratungs- und Unterstützungsangebote das Leben, z.B. durch Apps, die anzeigen, wo welche Hilfeleistungen angeboten werden oder es freie Übernachtungsplätze gibt.

Für inhaftierte und straffällig gewordene Menschen bietet die Digitalisierung eine Chance für eine gelingende Resozialisierung. Die Wohnungssuche, Online-Weiterbildungsmaßnahmen oder die Jobsuche können erleichtert werden und das Entlassungsmanagement ergänzen. Bei der Integration von Migrant*innen oder Geflüchteten erleichtern digitale Angebote die Arbeit und das Ankommen in Deutschland. Gute Übersetzungsapps, Webseiten, die in unterschiedlichen Sprachen angeboten werden, eine Vorlesefunktion haben oder die Texte in leichter Sprache zur Verfügung stellen, ermöglichen es Migrant*innen und Geflüchteten, sich selbst zu helfen und selbstständig Informationen zu erhalten.

Es bestehen jedoch auch Risiken im Umgang mit Medien und dem Internet. Gerade für Kinder und Jugendliche, die möglicherweise leichtfertig mit Informationen und Daten umgehen, muss es eine Bildungsinitiative geben, bei der sie die richtigen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien, Spielen und ihren Daten erwerben.

  • Freies W-Lan für Wohnungslose ermöglichen
  • Internet in Hafteinrichtungen einführen
  • Unkomplizierten Zugang für Kinder und Jugendliche zu zeitgemäßen digitalen Endgeräten ermöglichen
  • Bündnis für Grundbildung des Landes Niedersachsen zum Thema digitale Grundbildung stärken
  • Projekte zur Aufklärung von digitalen Gefahren im Internet für Kinder und Jugendliche fördern
  • Finanzielle Ressourcen für die Qualifizierung der Mitarbeitenden in sozialen Berufen bereitstellen

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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