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Hans-Joachim Lenke; Foto: Jens Schulze
Hans-Joachim Lenke; Foto: Jens Schulze

Diakonie: Der Bedarf an Beratung bei Schulden wird steigen

Mit Besorgnis haben wir heute die Prognosen zur steigenden Arbeitslosigkeit zur Kenntnis genommen. „Eine  „Pleitewelle“ bei Firmen wird eine „Pleitewelle“ bei Privatpersonen nach sich ziehen“, so Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen.

Schon vor Corona gab es eine besorgniserregende Zahl an überschuldeten Menschen in Niedersachsen. Diese zeigte sich u.a. an den aktuell veröffentlichen Zahlen des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik. Mehr als  86.000 Personen in Niedersachsen haben sich 2019 aufgrund von finanziellen Problemen an eine Schuldnerberatungsstelle gewandt. „Die Zahl der Nachfragen wird in Folge der wirtschaftlichen Probleme, die die Coronapandemie nach sich zieht steigen“, prognostiziert Lenke.

Schuldenprobleme treten in der Regel zeitlich verzögert auf. Arbeitslosigkeit ist einer der Hauptauslöser von Überschuldung. Erst kommt die Arbeitslosigkeit, dann schaffen es die Menschen noch eine Zeit lang, sich finanziell über Wasser zu halten. Aber wenn alle Reserven aufgebraucht sind, reicht das Geld nicht mehr, um Miete und Kredite bezahlen zu können. Hier unterstützen die Hilfsangebote der Diakonie, damit es nicht zu Energiesperren oder gar Obdachlosigkeit kommt. „Soziale Schuldnerberatung ist für viele Menschen ein wichtiger Rettungsanker in dieser stürmischen Zeit“, betont der Vorstandssprecher der Diakonie.

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19.04.2020

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