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„Hand in Hand für Norddeutschland“

Rekord-Spendensumme für Corona-Hilfen von Caritas und Diakonie im Norden ermöglicht die Unterstützung von mehr als 450 Projekten im ganzen Norden

Eine nie da gewesene Spendenbereitschaft hat für die beiden großen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie im Norden für eine Rekordsumme bei der NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ gesorgt.
Die Spenderinnen und Spender unterstützen damit Hilfsangebote für Menschen, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Insgesamt ist bis zum Ende der Aktion am 31. Januar 2021 eine Spendensumme von 6.439.301,17 Euro auf das Konto des NDR eingegangen. Ein Rekord, der die beiden Verbände im gesamten Sendegebiet des NDR von Greifswald bis Osnabrück in die Lage versetzt, jenseits anderer Finanzierungsquellen auf Notlagen zu reagieren, die durch Lockdowns, Kurzarbeit, Homeoffice, Schulschließungen und mehr, Einzelpersonen, Familien und Bedürftige in Bedrängnis gebracht haben. Die Spendensumme wurde nach einem festgelegten Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Mehr als 450 Unterstützungsangebote werden gefördert.

Nach Schleswig-Holstein gehen 1.317.114,74 Euro der Gesamtspendensumme. Mit diesem Geld werden 71 Projekte von Diakonie und Caritas im gesamten Bundesland unterstützt. Diakonie-Vorstand und Landespastor Heiko Naß: „Auch in Schleswig-Holstein sind zahlreiche Menschen durch die Corona-Krise in Not geraten und mit der fortschreitenden Pandemie wird ihre Situation immer kritischer. Dazu gehören Schülerinnen und Schüler, die vom Unterricht und sozial abgehängt wurden, alte Menschen, die unter Isolation gelitten haben, und Wohnungslose, die nach wie vor besonders gefährdet sind. Dank der unerwartet hohen Spendengelder können wir diese Menschen noch besser unterstützen und gemeinsam ihre Lage verbessern. Dafür sind wir den Spenderinnen und Spendern sehr dankbar! Mit ihrer großen Hilfsbereitschaft haben sie gezeigt, dass wir im Norden in Notzeiten zusammenstehen.“

Den Corona-Hilfsprojekten der Diakonie und Caritas in Mecklenburg-Vorpommern kommt ein Spendenanteil in Höhe von 871.793,71 Euro zu Gute. 76 Projekte aus den Bereichen Kinder, Jugend und Familie, Senioren und Menschen in besonderen Lebenslagen können damit unterstützt werden. Die Projekte bieten beispielsweise in Stadteiltreffs oder Schulsozialarbeit digitale Hilfe im Homeschooling, sie fördern die Tafeln und Telefonseelsorge, erhalten zusätzliche Transport- oder Beratungsbusse, ermöglichen digitale Teilhabe für Senioren oder schaffen Outdoor-Treffpunkte in Seniorenheimen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Landespastor Paul Philipps, Vorstand der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern, freut sich über die große Vielfalt an Projekten, mit denen Menschen Hilfe erfahren werden. „Mit diesem großartigen Spendenergebnis, zu dem sehr viele Menschen in unserem Land beigetragen haben, und das zu 100% in die Projekte geht, können wir jetzt ganz konkret vor Ort helfen.“ Diözesancaritasdirektor Steffen Feldmann: „Die Menschen im Norden zeigen sich in diesen Zeiten besonders nah, obwohl sie voneinander Abstand halten müssen. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!“ Stephan Krug, Regionalleiter der Caritas in Greifswald: “Solidarisches Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl - die Menschen in unserem Land haben gezeigt, dass sie großzügig an die denken, die unter den Folgen der Pandemie besonders zu leiden haben.“

In Niedersachsen freuen sich mehr als 230 Projekte der Coronahilfe über insgesamt 3.198.819,22 Euro. „Dieses Ergebnis ist weit mehr als nur eine Rekordsumme. Es zeigt, dass sich Menschen nach wie vor in einem unbeschreiblichen Maße für andere Menschen stark machen. Es zeigt, dass Mitgefühl und Solidarität, bei aller Schwere der Pandemielage für alle, nicht aus den Herzen und Köpfen verschwunden sind. Ich danke allen Spender*innen, die sich so großzügig und in einer nie da gewesenen Art und Weise für Menschen in Not einsetzen!“, sagt Franz Loth, Caritasdirektor im Diözesancaritasverband Osnabrück.

Auch Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, freut sich über die Möglichkeiten, die sich durch die NDR-Spendenaktion ergeben: „Vom Harz bis an das Meer können wir dank der Aktion des NDR soziale Projekte unterstützen, die gerade jetzt Zeichen der Zuversicht und Verbundenheit brauchen. Das Engagement und die Bereitschaft, Hand in Hand die Pandemie und deren Auswirkungen zu bekämpfen, sind in Norddeutschland groß - das hat die NDR-Spendenaktion gezeigt. Wir sind beeindruckt vom enormen Spendenaufkommen und der großen Chance, vor Ort an vielen Stellen tolle Projekte fördern zu können. Diese Solidarität ist ein ermutigendes Zeichen, sich gemeinsam gegen die Pandemie zu stemmen.“

In Hamburg können mit 1.051.573,50 Euro insgesamt 73 Einrichtungen und Projekte unterstützt werden. Gefördert wird z.B. die Corona-gerechte räumliche Erweiterung von Tagesaufenthaltsstätten für obdachlose Menschen, die Erweiterung von Beratungsangeboten, Hilfsangebote in Krisen und persönlicher Not, wie Telefonseelsorge, ein digitales Sportfest für Menschen mit Behinderungen oder Hausaufgaben- und Nachhilfe für Kinder und Jugendliche.
Yönna, Mitarbeiterin der Pestalozzi-Stiftung in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche, bedankt sich: „Mit dem Geld können wir „unseren Kids“ individuelle Nachhilfe zur Verfügung stellen. Das ist wirklich toll. Wie alle hatten natürlich auch unsere Jugendlichen in letzter Zeit primär Homeschooling und viele brauchen hierbei intensive individuelle Unterstützung. Durch die Spende können wir Betreuer*innen uns wieder mehr auf unsere eigentlichen Aufgaben in einer Wohngruppe konzentrieren. Daher: Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!“ Und Ehsan 17 Jahre ergänzt: „Dank der zusätzlichen Nachhilfe habe ich keine Angst mehr vor meinen ESA-Prüfungen. Durch Corona konnte ich nicht so gut alleine lernen und muss viel Grammatik aufholen.“
Michael Edele, Caritaslandesleitung Hamburg ist froh über die zusätzliche Möglichkeiten: „Not sehen und handeln. Das ist der Leitgedanke der Caritas. Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir diesem Gedanken entsprechend Menschen mit den Spenden der Benefizaktion unterstützen können, die von der Pandemie besonders betroffen sind: Kinder und Jugendliche, alte Menschen, Obdachlose oder auch Flüchtlinge und Migranten.“

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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