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„Jugendwerkstätten sind systemrelevant“

 

„Jugendwerkstätten - was sonst?!“ - unter diesem Motto haben etwa 80 Jugendliche aus Jugendwerkstätten am 15.9. vor dem niedersächsischen Landtag demonstriert. „Wir haben immer noch keine Planungssicherheit“, sagte Matthias Kreimeyer, Referent für Arbeitsmarktpolitik bei der Diakonie in Niedersachsen. „Unsere Landespolitiker*innen müssen endlich die Weichen für die weitere Finanzierung ab Juli 2022 stellen“, so Kreimeyer weiter. Die Finanzierung über Landes- und EU-Mittel läuft am 30.6.2022 aus.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland auf einem Höchststand - die Situation werde durch die Corona-Krise noch verschärft.
Jugendwerkstätten sind ein elementarer Bestandteil der sozialen Jugendarbeit und ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft. Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene, die sich nach der Schule in einer Orientierungsphase befinden, können durch den Besuch der Jugendwerkstatt in ihren Berufswünschen und ihren weiteren Zielen stabilisiert, orientiert und bestärkt werden.

Die Jugendwerkstätten leisten zudem wichtige psychosoziale Unterstützung gerade bei der durch die Corona Krise drohenden Perspektivlosigkeit. „Eine Investition in die Jugendwerkstätten ist eine nachhaltige Investition in die Bildung und Zukunft der Jugendlichen. Wir brauchen die Jugendwerkstätten, denn sie sind systemrelevant“, so Kreimeyer.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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