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Diakonie-Zitat zur Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes

Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen:

„Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes begrüßen wir, weil wir die Sorge derer, die geklagt haben, ernst nehmen. Andererseits sehen wir in der klinischen Realität vieler Krankenhäuser funktionierende ethische Beratungsstrukturen, denen bereits jetzt im Alltag komplexe Abwägungsprozesse zugetraut werden. Dort sind unseres Erachtens solche Entscheidungen gut aufgehoben. Wir können nachvollziehen, dass die Sorge besteht, dass diese eingespielten Systeme in pandemischen Zeiten nicht mehr funktionieren könnten. Ob eine Regelung des Gesetzgebers die Klarheit schafft, die es in einer solchen Situation braucht, bleibt abzuwarten. Wir gehen nicht davon aus, dass Menschen mit Behinderungen in einer solchen Notlage grundsätzlich auf Grund ihrer Behinderung benachteiligt und in der Behandlung zurückgestellt werden würden. Zentrale Herausforderung bleibt die Vermeidung der Überlastung des Gesundheitssystems und damit auch die der Triage. Dazu kann jeder Bürger das Seine beitragen: eine Impfung bzw. die Boosterung hilft, diese für das medizinische Personal ausgesprochen schwierige und belastende Situation zu vermeiden. Nach wie vor gilt: impfen schützt - und hilft dem Geimpften und allen anderen.“

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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