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Dr. Jens Lehmann
Dr. Jens Lehmann

Diakonie in Niedersachsen sieht BAG-Urteil kritisch

Die Diakonie in Niedersachsen hat das gestrige Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zum Fall Egenberger kritisch zur Kenntnis genommen.

„Wir müssen jetzt natürlich die ausführliche Urteilsbegründung abwarten, erklärt Dr. Jens Lehmann, juristischer Vorstand der Diakonie in Niedersachsen. „Wir teilen allerdings nicht die Auffassung des BAG, wonach die Religionszugehörigkeit keine Rolle spiele, wenn der oder die Mitarbeitende nur abhängig, also nach Anweisung des Arbeitgebers in Fragen des Ethos und des Selbstverständnisses der Kirche handeln könne. Um der Glaubwürdigkeit des Dienstes in der Diakonie willen ist es uns wichtig, dass sich unsere Mitarbeitenden mit dem christlichen Glauben identifizieren und dies grundsätzlich auch durch ihre Kirchenmitgliedschaft zum Ausdruck bringen. Wir müssen als jetzt sehen, was dies Urteil für die künftige Praxis der Einstellung von Mitarbeitenden in der Diakonie bedeuten wird“, so Lehmann.

Im Jahr 2013 war im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. eine Bewerberin für eine Referententätigkeit aufgrund mangelnder fachlicher Voraussetzungen nicht für ein Vorstellungsgespräch berücksichtigt worden. Die Bewerberin klagte bis zum Europäischen Gerichtshof. Gestern entschied das Bundesarbeitsgericht, ob der Bewerberin eine Benachteiligung wegen der fehlenden Religionszugehörigkeit entstanden ist.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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