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Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke in einem grauen Anzug und hellblauer Krawatte
Hans-Joachim Lenke; Foto: Jens Schulze

Diakonie unterstützt Forderung nach Auflösung von Moria

„Wir unterstützen die Forderung von Innenminister Pistorius, das Flüchtlingslager Moria aufzulösen“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. „Es muss endlich eine kurzfristige europäische Lösung geben. Deutschland hat die EU-Ratspräsidentschaft inne und könnte nun ein Zeichen der Menschlichkeit und Solidarität setzen, indem Deutschland eine Initiative startet und alle an einen Tisch holt.“

Durch das Feuer im Flüchtlingslager auf Lesbos erreicht die Abwärtsspirale, in der sich die Menschen in Moria befinden, einen neuen Tiefpunkt. Andauernde Perspektivlosigkeit, mangelnde Versorgung und erhebliche gesundheitliche Risiken durch Covid-19 verschlimmern die Situation zusätzlich. „Die Bilder sind erschreckend. Wir müssen auch an die Bevölkerung auf Lesbos denken. Wir dürfen sie mit diesem Problem nicht mehr alleine lassen“, so Lenke weiter.

„Wir sehen das Engagement vieler Bundesländer, die über ihre Aufnahmequote hinausgehen würden. Wir brauchen eine Lösung, die Menschenleben rettet und die freien Kapazitäten der Länder wahrnimmt“, sagt Lenke. „Wir erwarten von allen europäischen Kirchen, dass sie aufstehen und an ihre Regierungen appellieren, ihre Bedenken fallen zu lassen, damit den Menschen auf Lesbos und im Flüchtlingslager Moria endlich geholfen wird.“

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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