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Diakonie will Bezahlung in Wochenend- und Nachtdiensten verbessern

Mit einer neuen Tarifeinigung zwischen der Diakonie in Niedersachsen und den Gewerkschaften ver.di und Marburger Bund sollen vor allem Beschäftigte mit Wochenend- und Nachtdiensten mehr Geld bekommen. Ab dem 1. Juli kommenden Jahres solle die Bezahlung für Bereitschaftsdienste spürbar angehoben werden, teilte der Diakonische Dienstgeberverband DDN am Freitag in Hannover mit. Bereits ab dem 1. April werde zudem die Höchstzahl der durchschnittlich monatlich zu leistenden Bereitschaftsdienste für Ärztinnen und Ärzte abgesenkt.

Für Erzieherinnen und Erzieher in der Jugendhilfe, die mit Kindern und Jugendlichen mit wesentlichen Erziehungsschwierigkeiten arbeiten, soll es eine neue Entgeltgruppe mit spürbar höherem Gehalt geben. DDN-Verhandlungsführer Jens Rannenberg sagte, Menschen, die sich auf Bereitschaftsdienste einließen, nähmen in Kauf, zu jeder Tages- und Nachtzeit eingesetzt zu werden. Dafür sollten sie besser bezahlt und entlastet werden.

Bereits im Juni hatten sich die Tarifparteien auf Einkommensverbesserungen um insgesamt 3,2 Prozent und die Zahlung einer zusätzlichen Corona-Prämie für die mehr als 38.500 Beschäftigten in rund 220 niedersächsischen diakonischen Einrichtungen verständigt, hieß es. Schon damals sei auch eine Aufwertung der Nachtarbeit beschlossen worden. Neu einigten sich die Tarifparteien auch auf Zulagen für Pflegefachkräfte mit abgeschlossener Weiterbildung in der Anästhesie und Intensivpflege sowie Helferinnen in der Eingliederungshilfe.

Quelle: epd Niedersachsen Bremen

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