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Diakonie Zitat zum Covid-19 Anpassungsgesetz des BMAS

Zum Referentenentwurf des Covid-19 Anpassungsgesetzes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen:

„Seit der Schließung der Schulen und Kindertagesstätten haben von Armut betroffene Kinder nicht mehr die Möglichkeit, an einem kostenlosen Mittagessen teilzunehmen. Hierdurch entstehen den Familien erhebliche Mehrkosten für Lebensmittel, die sie aus den laufenden Leistungen zum Lebensunterhalt nicht aufbringen können. Durch die Pandemie fallen Zuverdienstmöglichkeiten und Notfallhilfen, z.B. durch die Tafeln weg.

Jetzt sieht der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor, das Mittagessen für diese Kinder von einem Caterer nach Hause liefern zu lassen. Gleichzeitig muss der Caterer vom kommunalen Träger bestimmt sein. Die Kosten dürfen nicht höher sein als das, was vor der Pandemie gemeinsamen Mittagsverpflegung vereinbart war. Die kaum realisierbare organisatorische Umsetzung wird den kommunalen Trägern aufgebürdet.

Dieser Vorschlag ist absolut lebensfremd. Das Familienleben, gemeinsame Mahlzeiten und die Haushaltsführung werden zusätzlich erschwert.

Wir fordern eine unbürokratische Hilfe durch die Zahlung eines pauschalen Zuschlags für die Bezieher von Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag in Höhe von bis zu 100 Euro pro Person.“

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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