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Diakonie zur Einigung in der Flüchtlingsfrage: „Ein Zeichen für unsere Wertegemeinschaft“

„Wir freuen uns, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer darauf verständigen konnten, 1.500 Schutzsuchende aufzunehmen. Dies ist ein Einstehen für unsere Wertegemeinschaft, hilflosen Menschen beizustehen und Missständen zu begegnen“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. Dennoch dürfe das Schicksal der noch auf Lesbos verbleibenden Menschen nicht vergessen werden.  

„Wir hoffen, dass es - gerade vor dem Hintergrund der deutschen EU-Ratspräsidentschaft - eine intensive Diskussion geben wird, wie Aufnahme- und Registrierungsprozesse in der europäischen Asylpolitik künftig gestaltet werden. Es hilft ja auch nicht weiter, immer wieder eine europäische Einigung als Voraussetzung für angemessene Reaktionen zu proklamieren - wohl wissend, dass es diese nicht gibt.“ Aus Sicht der Diakonie ist es entscheidend, eine Agenda vorzulegen, die menschenrechtliche Vorgaben berücksichtigt und eine Lösung zwischen den Ordnungsinteressen der Staaten und den Individualinteressen von Schutzsuchenden herbeiführt.  

„Es ist unsere Pflicht, solche Unterbringungsformen zukünftig zu verhindern“, sagt Lenke. Die Lager sind überfüllt und bieten für Familien und Minderjährige keinen Schutz. Die anhaltenden Missstände schafften den Nährboden für ein erhöhtes Infektionsrisiko, Konflikte in den Lagern und mit den Bewohner*innen der Inseln.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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