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Diakoniezitat zum Internationalen Kindertag am 1. Juni 2021

Die Internationale Gemeinschaft hat mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen im Jahr 1989 weltweit eigene Rechte für Kinder festgeschrieben.

Immer noch sind Kinder und Jugendliche besonders von Armut bedroht. „In Niedersachsen sind 21 % der Minderjährigen von Armut bedroht. Ein strukturelles Problem, dass sich trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs der vergangenen Jahre kaum verbessert hat“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. „Es braucht eine einheitliche, unbürokratische Kindergrundsicherung, damit die Kinderarmut in diesem reichen Land wirksam bekämpft wird.“

Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche in Haushalten von Alleinerziehenden und Familien mit mehr als zwei Kindern. In Zeiten der Coronapandemie hat sich die Situation nochmals verschärft. „Kindern und Jugendlichen aus armen Familien, deren Ressourcen zur Bildung und Teilhabe auch zuvor schon begrenzt waren, wurden noch weiter abgehängt. In zu kleinen Wohnungen und ohne die erforderliche Ausstattung und entsprechende Begleitung haben sich die Probleme dieser Kinder deutlich verschärft. Nun kann noch weniger von Chancengleichheit bei der Bildung gesprochen werden“, kritisiert Lenke.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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