^
Navigation öffnen
Standard-Kommentar
Standard-Kommentar

Fachverband fordert schnelle Umsetzung des BTHG

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) muss auch in Niedersachsen zügig umgesetzt werden: Der Fachverband diakonische Behindertenhilfe hat dem Land Niedersachsen bei einem Fachtag in Hannover seine Unterstützung bei der Umsetzung angeboten.

Vor 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Niedersachsen forderte der Fachverbandsvorsitzende Ulrich Stoebe die Landesregierung auf,  die notwendigen Schritte zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zeitnah vorzunehmen. Die Entscheidung über künftige Zuständigkeiten bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung müsse sobald wie möglich getroffen werden.

Dirk Schröder, Leiter der Abteilung Soziales des Sozialministeriums, unterstrich in seinem Grußwort  die vielen Maßnahmen der Landesregierung bei der Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen. Der niedersächsische Aktionsplan enthält mehr als 200 konkrete Schritte aus allen Lebensbereichen wie beispielsweise Arbeit, Pflege, Bildung und Gesundheit. Die Verantwortung für die Verzögerung bei der Umsetzung des BTHG in Niedersachsen liege derzeit nicht im Sozialministerium. Es gelte, noch offene Finanzierungsfragen bei der Umsetzung des BTHG zu lösen.

Wie künftig die konkrete Ausgestaltung der Leistungen für Menschen mit Behinderungen aussehen könnte, erläuterte Michael Conty, Vorsitzender Fachverband „Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe und Geschäftsführer der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel. In Nordrhein-Westfalen haben sich die Verbände der Freien Wohlfahrtpflege auf eine gemeinsame Strategie für die Verhandlungen mit den Landschaftsverbänden geeinigt. Die Ideen könnten auch eine Grundlage für die Verhandlungen in  Niedersachsen bieten.

Wolfram Beins, Psychosoziale Beratungsstelle Sozialpsychiatrischer Dienst Fachstelle Sucht und Suchtprävention, erläuterte das neue Bedarfsfeststellungsinstrument für Niedersachasen (B.E.Ni.). Das Verfahren wird seit Januar 2018 in Niedersachsen angewandt. Er machte deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und Diensten auf der einen Seite und den kommunalen Trägern auf der anderen Seite gestärkt werden müsse, um die Unterstützung für die Menschen mit Behinderung im Sinne der UN-Behindertenkonvention zukünftig leisten zu können.

Der Fachverband diakonische Behindertenhilfe in Niedersachsen ist übergreifend für die landeskirchlichen Diakonischen Werke als Fachverband tätig und vertritt 66 Träger mit  240 Einrichtungen und Dienste.

       

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code