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Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, zum Entlastungspaket der Bundesregierung

„Der geplante Zuschlag für von Armut betroffene Kinder in Höhe von 20,00 € reicht nicht aus, um gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe annähernd zu realisieren“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen zum geplanten Entlastungspaket der Bundesregierung. Nach Berechnungen der Diakonie Deutschland fehlten Kindern in der Grundsicherung schon vor der Pandemie durchschnittlich 78 € monatlich zur Existenzsicherung.

„Zu Beginn des Jahres 2022 wurden die Regelsätze gerade einmal um 3 Euro im Monat erhöht. In Anbetracht der aktuellen Inflationsrate, die besonders durch Energie- und Lebensmittelkosten getrieben wird, ist das deutlich zu wenig. Hier muss dringend nachgebessert werden“, so Lenke weiter. „Menschen mit geringen Einkommen sind gezwungen ihr Geld fast ausschließlich für Wohnen, Essen und Energie auszugeben. Sie haben keine Einsparungs- oder Umverteilungsmöglichkeiten. Die Regelsätze in der Grundsicherung müssen für alle Gruppen deutlich angehoben werden“, meint Lenke.

 

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