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Jugendwerkstätten fordern verlässliche Finanzierung

Der Arbeitskreis der Jugendwerkstätten der Stadt und Region Hannover sowie die Diakonie Niedersachsen haben die Landespolitik aufgefordert, die Finanzierung der Jugendwerkstätten zu sichern. "Ausgelöst durch die Corona-Krise besteht die seit Jahren höchste Jugendarbeitslosigkeitsquote. Damit die Jugendwerkstätten auch künftig Jugendliche unterstützen können, brauchen sie finanzielle Sicherheit, auch über 2022 hinaus", sagte Helia Geller-Fehling, Leiterin der Jugendwerkstatt "SINA" und Geschäftsführerin der juniver Jugendberufshilfe Diakonie in Hannover, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Die Finanzierung mit Landes- und EU-Mitteln sei zwar bis Juni 2022 sichergestellt. Angesichts von Corona und Brexit sei aber damit zu rechnen, dass danach weniger Geld aus dem Europäischen Sozialfonds bereitsteht. Der Arbeitskreis und die Diakonie fordern daher eine vom dem Fonds unabhängige Regelfinanzierung.

In Niedersachsen gibt es 97 Jugendwerkstätten, 22 davon sind in diakonischer Trägerschaft. Sie helfen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sich nach der Schule zu orientieren und in den Arbeitsmarkt zu finden. Zudem leisten sie psychosoziale Unterstützung. Nach einer aktuellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit ist die Jugendarbeitslosigkeit in Bremen und Niedersachsen seit April deutlich angestiegen und bewegt sich seitdem auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren. In Niedersachsen waren im August rund 35.000 Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, 29 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In Bremen waren es rund 1.800, 54 Prozent mehr als im August 2019.

Quelle: epd

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Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
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Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
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Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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