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Mehr Unterstützung für Betroffene des Krieges

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfe auch auf Deutschland aus

Die Diakonie Katastrophenhilfe baut ihre Hilfe für Betroffene des Ukraine-Kriegs weiter aus. So laufen bereits neue Hilfsprojekte in Osteuropa, zudem werden fünf Millionen Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen in Deutschland bereitgestellt. „Tag für Tag benötigen mehr Menschen unsere Hilfe. Die enorme Solidarität und Spendenbereitschaft in Deutschland ermöglicht, dass wir unsere Hilfe diesen Herausforderungen anpassen können“, sagt die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin. Pruin ist bis zum Ende der Woche gemeinsam mit dem Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, in Rumänien und besucht Hilfs-Projekte in Grenzregionen.

In Rumänien versorgt das evangelische Hilfswerk ankommende Menschen im Grenzgebiet mit Lebensmitteln, Decken und Hygiene-Sets. Ähnliche Verteilungen lebensnotwendiger Hilfsgüter laufen auch in der Ukraine selbst. Menschen, die aus östlichen Landesteilen Richtung Westen fliehen, erhalten in den Regionen Lviv, Kiew und Dnipro Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente. Die Diakonie Katastrophenhilfe prüft aktuell, weitere Hilfsgüter aus der Slowakei in die Ukraine zu bringen, um die Millionen im Land vertriebenen Menschen zu erreichen.

In Moldau entsteht derzeit ein Aufnahmecamp, das mit Betten, Küchen und Lebensmitteln ausgestattet wird. Weiterhin werden Gemeinden in verschiedenen Ländern - etwa Polen - dabei unterstützt, private Unterkünfte und Gästehäuser für die Aufnahme von Flüchtlingen auszustatten.
Die Diakonie Katastrophenhilfe rechnet damit, dass die Zahl der Menschen weiter steigen wird, die in Deutschland Schutz suchen und wird daher auch hierzulande Flüchtlinge unterstützen. Diese spendenfinanzierte Hilfe wird über diakonische Landesverbände und Landeskirchen umgesetzt, die dazu unkompliziert Gelder bei der Diakonie Katastrophenhilfe abrufen können - etwa für die Unterbringung und Versorgung, aber auch für Sprachkurse, psychologischen Beistand oder finanzielle Soforthilfen.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Viele Geflüchtete werden auf lange Zeit nicht in ihr Land zurückkehren können. Daher braucht es einen langen Atem und eine große Kraftanstrengung bei der solidarischen Verteilung aller Geflüchteten in der EU. In Deutschland werden die Migrationsfachdienste sowie andere soziale Dienste und Einrichtungen absehbar stark beansprucht bleiben. Deshalb sind wir außerordentlich dankbar, dass die Diakonie Katastrophenhilfe auch in Deutschland Gelder bereitstellt, die wirklich bei den Menschen ankommen.“

Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und Vorsitzender des Ausschusses, der Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe in entwicklungspolitischen und humanitären Fragen berät, ergänzt: „Ich bin bewegt von der überwältigenden Hilfe, die Kirchen und Gemeinden für die Millionen Menschen leisten, die vor dem verbrecherischen Krieg in der Ukraine fliehen. Es ist gut, dass diese wichtige Arbeit nun auch von der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt wird.“

Dagmar Pruin: „Wir sind sehr froh, dass wir die großartige Hilfe in den Landesverbänden der Diakonie und den Landeskirchen unterstützen können. Wir werden einen langen Atem brauchen - in den Ländern im Osten Europas, die in großer Solidarität so viele Menschen aufnehmen, und in Deutschland. Wir rufen daher weiterhin dringend zu Spenden für die Betroffenen des Krieges in der Ukraine auf.“

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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