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(v.l.) Dr. Jens Lehmann (Vorstand Diakonie in Niedersachsen), Thomas Hofer (Aufsichtsratsvorsitzender Diakonie in Niedersachsen), Carola Reimann (Niedersächsische Sozialministerin), Hans-Joachim Lenke (Vorstand Diakonie in Niedersachsen), Cornelius Hahn (Vorstand Diakonie in Niedersachsen)
(v.l.) Dr. Jens Lehmann (Vorstand Diakonie in Niedersachsen), Thomas Hofer (Aufsichtsratsvorsitzender Diakonie in Niedersachsen), Carola Reimann (Niedersächsische Sozialministerin), Hans-Joachim Lenke (Vorstand Diakonie in Niedersachsen), Cornelius Hahn (Vorstand Diakonie in Niedersachsen)

Stadt - Land - Schluss? Die diakonische Zukunft gestalten.

Die Mitgliederversammlung der Diakonie in Niedersachsen berät über soziale Innovation

Auf seiner jährlichen Mitgliederversammlung stellte das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. das Jahresthema der niedersächsischen Diakonie vor. Unter dem Motto „Stadt - Land - Schluss?“ will die Diakonie die unterschiedlichen Standortfaktoren in Niedersachsen mit ihren jeweiligen Chancen und Herausforderungen für die Menschen in den Regionen in den Blick nehmen. Dabei wird es auch darum gehen, die diakonischen Hilfeleistungen an die sich ändernden Anforderungen regional und zukunftsfähig anpassen zu können.

Angesichts vielfältiger neuer gesellschaftlicher Entwicklungen und aufgrund der hohen Digitalisierung bedürfe es neuer Konzepte und Lösungen auch in der sozialen Arbeit, so Professor Dr. Johannes Eurich, Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg in seinem Vortrag zum Thema „Soziale Innovation“. Agenten des Wandels agierten vernetzt und themenübergreifend. Was bislang in der Diakonie noch ein Nischendasein führe werde künftig wichtiger werden, so Eurich. Um auf neue Bedürfnisse einzugehen und Mitarbeitende zu einem selbständigen, kreativen und unternehmerischen Agieren zu motivieren, zeigte Dr. Klaus Bartl, Geschäftsführer der Mission Leben aus Darmstadt, wie sich seine diakonische Einrichtung mit Partnern aus Wissenschaft, Ministerium und Experten zum Thema vernetzen.

In ihrem Impulsreferat betonte die Niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann die Wichtigkeit der Freien Wohlfahrtspflege, mit der die Landesregierung vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenarbeite. „Gerade die Diakonie mit ihren zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein wichtiger Partner bei der Ausgestaltung eines sozialen Niedersachsens“, so Carola Reimann. Als besondere Aufgaben benannte die Ministerin die Armutsbekämpfung, die Umsetzung von Inklusion für Menschen mit Behinderung sowie von besseren Bedingungen für Mitarbeitende in der Pflege.

Die Diakonie in Niedersachsen ist mit seinen 580 Mitgliedern mit etwa 3.000 Einrichtungen und ca. 75.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden in allen sozialen Hilfefeldern tätig und damit einer der größten Wohlfahrtsverbände in Niedersachsen.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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