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Stellungnahme zur Fortsetzung des Programms „Stärkung der ambulanten Pflege im Ländlichen Raum“

Nachdem die Fortsetzung des Programms „Stärkung der ambulanten Pflege im Ländlichen Raum“ heute von der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann verkündet wurde, nimmt der Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V., Hans-Joachim Lenke dazu Stellung: “Grundsätzlich begrüßt die Diakonie die betreffende Richtlinie. Wir freuen uns, dass das Land die Notwendigkeit zur Stärkung der Pflege im ländlichen Raum sieht und nach Lösungsansätzen sucht. Besonders wichtig war dabei aus unserer Sicht, dass das Land die Einhaltung von Tarifverträgen zur Bedingung macht.“ Grundsätzlich könne man allerdings der strukturellen Unterfinanzierung der Pflege mit einer solchen Projektförderung nicht entgegenwirken, so Lenke. Dazu müssten vielmehr die Kassen sich endlich auf eine auskömmliche Refinanzierung einigen und insbesondere die Wegezeiten, die das größte Problem der ambulanten Pflege darstellten, angemessen vergüten. „Das Land versucht, die Pflege auf dem Land mit dieser Richtlinie zu unterstützen. Dafür sind wir dankbar. Es gilt aber immer noch: die Kassen müssen die Kosten ambulanter Pflege refinanzieren,“ macht Lenke deutlich.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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