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(v.l.n.r.) Lehmann, Djazirian, Loheide, Lenke, Hirschler, Reimann
(v.l.n.r.) Lehmann, Djazirian, Loheide, Lenke, Hirschler, Reimann

„Wir machen das aus Überzeugung“

Hannover, 21.August 2019

Während ihrer Sommerreise durch das Bundesgebiet besucht Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, unterschiedliche Einrichtungen und Landesverbände. Heute war sie gemeinsam mit den Vorständen der Diakonie in Niedersachsen im Altenzentrum St. Aegidien in Hannover zu Gast.

„Für uns in Berlin ist es sehr wichtig zu wissen, wo hier bei Ihnen der Schuh drückt“, so Loheide. Viele gesetzliche Rahmenbedingungen werden in Berlin verhandelt, dazu müsse man vor Ort erfahren, welche Ansätze es in die Verhandlungen einzubringen gelte und wie sich neue Vorgaben auf die konkrete Arbeit auswirkten.

In einer großen Gesprächsrunde berichteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenzentrums St. Aegidien über die täglichen Herausforderungen ihres Arbeitsalltags.

Besonders wichtig sei es Rahmenbedingungen zu schaffen, die es erlaubten, sich für die einzelnen Bewohner mehr Zeit zu nehmen. „Die Haltung zu den Bewohnern in der palliativen Versorgung, ist es, was uns auszeichnet“, berichtete eine Mitarbeiterin. „Ihre Wünsche stehen an erster Stelle“. So sei der Aufbau einer persönlichen Beziehung zwischen den Bewohnern und den Mitarbeitern besonders wichtig -brauche aber seine Zeit. Auch für die Seelsorge, die Sterbebegleitung, oder eine Aussegnung müsse mehr Zeit zur Verfügung stehen, ohne dass dies zulasten der Kollegen geschehe.

„Wir erbringen viele Leistungen, die nicht refinanziert sind“, sagte Frau Djazirian, Leiterin des Diakoniewerks St. Aegidien. Vieles geschehe einfach so und nebenbei. „Wir machen es trotzdem - aus Überzeugung“.

Loheide und der Vorstand der Diakonie in Niedersachsen bekräftigten zum Abschluss des Besuches, dass mit der Tariferhöhung in der Diakonie ein guter Anfang für eine Wertschätzung der Arbeit gemacht worden sei. Eine Erhöhung des Personalschlüssels müsse im nächsten Schritt folgen, damit Zuwendung und Zwischenmenschlichkeit nicht mehr nur nebenbei geschieht.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

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