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Aus Verantwortung: Füreinander

Bereits im November 2020 hat die Diakonie in Niedersachsen in einem Positionspapier gewarnt, dass die Corona-Krise keine Armutskrise werden darf. Seitdem fordert sie, dass die soziale Infrastruktur gestärkt werden muss. Zur niedersächsischen Landtagswahl im Oktober 2022 wird diese Forderung in einem weiteren Positionspaier erneuert.

Aus Verantwortung: Füreinander.
Unser Leben wurde in den letzten zwei Jahren stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. In kurzer Zeit mussten Lösungen für akute Probleme gefunden werden. In diesem Jahr wird sich die Arbeit der Politik neben der Bewältigung der Pandemiefolgen auch auf den neuen geopolitischen Konflikt in der Ukraine fokussieren.

Neben diesen internationalen Problemen stellen uns Themen wie Kinderbetreuung, Fachkräftemangel in den sozialen und pflegerischen Berufen, Nachhaltigkeit, Wohnen und die fortschreitende Individualisierung auch innenpolitisch vor große Herausforderungen.

„Wir befinden uns in vielerlei Hinsicht in einer schwierigen sozial-gesellschaftlichen Lage“, macht Dr. Ulrike Single von der Diakonie in Niedersachsen deutlich und sagt weiter: „Gerade auch aus der christlichen Motivation der Nächstenliebe, müssen wir gemeinsam Verantwortung füreinander übernehmen.“

Dr. Ulrike Single sagt dies aus zwei beruflichen Perspektiven. Zum einen ist sie als Referentin der Straffälligenhilfe für einen Arbeitsbereich zuständig, in der sich die Menschen in einer sehr schwierigen Lebenssituation befinden. „Durch ihre Tat sind sie vielfach familiär und gesellschaftlich isoliert. Trotzdem gibt es Haupt- und Ehrenamtliche, die hier Verantwortung übernehmen. Für die Inhaftierten, aber auch für deren Angehörige und deren soziales Umfeld.“

Zum anderen hat sie die Aufgabe, als Stabsstelle Diakoniepolitik die vielen Forderungen diakonischer Einrichtungen an die Politik zu bündeln und daraus ein Positionspapier zur Landtagswahl zu erstellen. „Seit November 2021 diskutieren wir im Landesverband über die Themen, die wir an die Politik adressieren wollen. Zur Mitgliederversammlung im Mai werden wir unser Positionspapier veröffentlichen. Im Anschluss werden wir die Forderungen mit der Politik intensiv diskutieren. Hierfür benötigen wir auch Ihre Unterstützung: Sprechen Sie die Kandidierenden vor Ort an. Laden Sie sie in Ihre Gemeinde oder Einrichtung ein und zeigen Sie, wie Sie Verantwortung füreinander übernehmen. Wir sind der größte Wohlfahrtsverband in Niedersachsen, gemeinsam können wir einen Unterschied machen.“

Eine gute Möglichkeit für eine Diskussionsveranstaltung oder einen sozialen (Stadt-)Spaziergang ist die „Woche der Diakonie“ im September, kurz vor der Landtagswahl. Natürlich können Sie auch schon jetzt in den Austausch mit Politik und Gesellschaft gehen.

Einige Themen, die wir in unseren Gesprächen mit der Politik bereits diskutieren, haben wir in einem kurzen Diskussionspapier zusammengefasst.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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