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Carola Reimann, Foto: Ina Samusch
Carola Reimann, Foto: Ina Samusch

„Wir möchten Sprachrohr und Anwältin junger Menschen sein“

70 Jahre LAG JAW

Vor 70 Jahren wurde die Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit - Jugendaufbauwerk (LAG JAW) in Niedersachsen gegründet. Das Jubiläum wurde heute im Stephansstift Hannover gefeiert.

Ziel der LAG JAW sei es, Antworten auf viele Problemlagen von sozial und individuell benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu geben. „Deshalb hat die LAG JAW auf Landesebene den Zeigefinger am Puls der Zeit“, sagte Josef Hilgefort, Vorsitzender der LAG JAW in seiner Begrüßung. „Wir möchten Sprachrohr und Anwältin dieser jungen Menschen sein, denen die Wege zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt versperrt sind. Wir wollen Integration statt Ausgrenzung und Solidarität anstatt reiner Marktwirtschaft“, so Hilgefort weiter.

Sozialministerin Carola Reimann betonte bei der Feier: „Der Einsatz für Chancengerechtigkeit und Teilhabe ist auch ein wesentliches Ziel der Landesregierung. Die LAG JAW ist für uns seit vielen Jahren ein strategischer, hoch kompetenter und bewährter Kooperationspartner. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich sehr herzlich bedanken.“

Per Videobotschaft gratulierte Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, der LAG JAW zu ihrem Jubiläum. Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfeeinrichtungen für ihre Arbeit, die Jugendlichen Chancen eröffnet.

In einem abschließenden Fachimpuls machte Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim) die zukünftigen Perspektiven der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen deutlich und schrieb den Akteuren Handlungsnotwendigkeiten ins Stammbuch.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW) ist der Zusammenschluss der freien Träger der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen. Sie bietet sozialpädagogische und berufsbezogene Hilfen zur Integration und Verselbstständigung Jugendlicher und junger Erwachsener in Ausbildung, Beruf und Gesellschaft. Dabei hat sie die gesamte Lebenssituation der jungen Menschen im Blick und verbindet Leistungen verschiedener sozialpolitischer Felder. In erster Linie ist sie Teil der Jugendhilfe gemäß § 13 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII). In ihren Aktivitäten reicht die LAG JAW in weitere Bereiche und gesetzliche Regelungen hinein. Dies sind insbesondere das Arbeitsförderungsgesetz (SGB III), die Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II), das Berufsbildungsgesetz (BBiG), das Sozialgesetzbuch Sozialhilfe (SGB XII) sowie die gesetzlichen Regelungen zur Eingliederung von Geflüchteten und Migranten.

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