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Kinderbetreuung

„Wohnen ist ein Menschenrecht für Alle“

Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Niedersachsen sieht den Bund, das Land, die Kommunen und die Wohnungswirtschaft für die Schaffung und den Erhalt familiengerechter Wohnungsangebote in der Pflicht

Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen", so heißt es in Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Anlässlich der Aktionswoche „Wohnen ist ein Menschenrecht für Alle“ fordert die Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Niedersachsen (AGF) größere Anstrengungen der Politik und Wohnungswirtschaft bei der Schaffung und dem Erhalt von preisgünstigen Wohnraum für Familien. 

„Eine wesentliche Grundvoraussetzung für das Gelingen familiären Zusammenlebens ist ausreichender und bezahlbarer Wohnraum. Aufwendungen für das Wohnen sind der größte Kostenfaktor im Budget der meisten Haushalte und das mit stark steigender Tendenz. Betroffen davon sind insbesondere Familien mit Kindern, sagt Bernd Heimberg, Vorsitzender der AGF. Lebensqualität und Entwicklungsmöglichkeiten von Familien und ihren Kindern werden maßgeblich durch die eigenen Wohnverhältnisse und das Wohnumfeld geprägt. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern ist in den Städten kaum noch Wohnraum zu finden.

Die AGF fordert daher:

  • Schaffung, Sicherstellung und Vermittlung von ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum
  • Baulandmodelle und sonstige auch finanzielle Instrumente, die dazu beitragen, den Wohneigentumserwerb junger Familien zu unterstützen
  • Unterstützende Maßnahmen des Landes für eine familiengerechte Stadtplanung und familiengerechtes Wohnen in den Kommunen
  • einen familien- und kindgerechten Ausbau der (sozialen) Infrastruktur in den Kommunen
  • Familienverträglichkeitsprüfungen in der Stadt- und Bauplanung
  • Hilfen zum Erhalt der Wohnung bei drohendem Wohnungsverlust und Hilfen bei Umzug aus finanziellen Gründen für Familien im Arbeitslosengeld II-Bezug

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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