^
Navigation öffnen
Doris Schröder-Köpf spricht mit Geflüchteten. Eine Dolmetscherin übersetzt. Foto: Stefan Heinze/Kirchenkreis-Burgdorf
Doris Schröder-Köpf spricht mit Geflüchteten. Eine Dolmetscherin übersetzt. Foto: Stefan Heinze/Kirchenkreis-Burgdorf

Diakonie-Vorstandssprecher besucht blau-gelben Treffpunkt in Burgdorf

„Wir brauchen eine Politik, die das Ankommen erleichtert“

„Familienzentren ermöglichen Teilhabe für alle. Sie sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft, in der jeder willkommen ist - egal, wo er herkommt, wie viel Geld er besitzt, ob er mit Behinderung lebt oder ohne“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. Gemeinsam mit Doris Schröder-Köpf, der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, hat Lenke am Montag den blau-gelben Treffpunkt in Burgdorf besucht, der an das Familienzentrum der Paulus-Kirchengemeinde angegliedert ist.

„Der blau-gelbe Treffpunkt zeigt, wie sozial-diakonische Einrichtungen schnelle und wichtige Hilfe bieten können“, sagt Lenke, „sie sind ein wesentlicher Baustein in einer verlässlichen sozialen Infrastruktur.“ Der Vorstandssprecher dankte den vielen Ehrenamtlichen, die tatkräftig mit dazu beigetragen haben, dass zügig unkomplizierte Hilfen aufgebaut werden konnten. „Mein Dank gilt auch allen, die im Diakonieverband, im Familienzentrum und in der Kirchengemeinde diesen blau-gelben-Treffpunkt unterstützen und fördern.“ In Kooperation mit dem Diakonieverband Hannover-Land werden dort Geflüchtete aus der Ukraine unterstützt: Ehrenamtliche helfen beim Einleben in der neuen Umgebung, der Migrationsfachdienst der Diakonie und die Kirchenkreissozialarbeiterin sind ebenfalls dabei.

„Migration darf nicht länger als Krisenphänomen gedacht werden, sie gehört zu unserem Alltag“, betont Lenke. „Deshalb brauchen wir verstetigte Strukturen, die das Ankommen und die Integration in unserem Land erleichtern.“ Dabei sei es entscheidend, dass verschiedene Hilfeangebote vernetzt und ganzheitlich gedacht werden und diese ineinandergreifen. Dazu gehören vor allem Familienzentren, Migrationsberatungsstellen und eine sprachliche Förderung vom ersten Tag an. Diese Angebote müssen vom Land verlässlich finanziert werden.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

Seite empfehlen

Füllen Sie die Felder aus, und klicken Sie auf Senden, um diese Seite weiterzuempfehlen!

Code