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Diakonie-Zitat zur Haushaltsdebatte des niedersächsischen Landtags: Gesellschaft darf sich nicht weiter spalten

„Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Landesregierung alle Ausgaben auf den Prüfstand stellt. Doch müssen wir aufpassen, dass die Gesellschaft nicht noch stärker in arm und reich gespalten wird,“ so Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. „Die Pandemie hat uns eines gezeigt: Soziale Unterschiede sind durch Covid-19 nicht erst entstanden, sondern treten jetzt nur noch schärfer und deutlicher hervor als vorher. Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam große Anstrengungen unternehmen, dass die Menschen in Armut oder mit einem hohen Armutsrisiko nicht abgehängt werden. Wir plädieren deshalb dafür, dass die Ausgaben für Hilfsmaßnahmen in Zeiten von Corona besonders unter dem Gesichtspunkt geprüft werden, was den Zusammenhalt der Gesellschaft stärkt und die soziale Schere nicht noch weiter aufgehen lässt,“ so Lenke.

Die Diakonie in Niedersachsen setzt sich dafür ein, insbesondere Teilhabe- und Bildungschancen für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen sowie Alleinerziehende und Familien zu unterstützen. Dazu gehöre auch, ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, um dem Fachkräftemangel in Kitas zu begegnen und die Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher zu verbessern. „Mit der frühkindlichen Bildung in Kitas wird die Grundlage für gute Zukunftschancen gelegt. Hier zu sparen heißt am falschen Ende zu sparen,“ so Lenke.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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