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Diakonie begrüßt die Fortführung der niedersächsischen Entwicklungspolitik

Heute diskutiert der niedersächsische Landtag über den Antrag der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie den Antrag der Landtagsfraktion CDU und SPD zur Bekämpfung von Fluchtursachen.

„Wir brauchen ein Bewusstsein über unsere eigene Verantwortung in der einen Welt“, sagt Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. „Insbesondere durch den globalen Handel und der Schließung von Wirtschaftsabkommen sind wir mit der lokalen Ökonomie im afrikanischen Raum vernetzt. Wir beeinflussen durch unsere Art des Wirtschaftens mittelbar die Lebensbedingungen vieler Menschen. Daher begrüßen wir es, dass sich der Niedersächsische Landtag der entwicklungspolitischen Verantwortung weiter annimmt. Um nachhaltig die Lebensbedingungen verändern zu können, sind neben regionalen Kooperationsprojekten auch die eigene Wirtschafts- und Subventionspolitik sowie Dialoge mit der Bundes- und Europaebene geboten. Nur über ein breites Repertoire an Maßnahmen in den afrikanischen Ländern selbst können wir Hoffnungslosigkeit und verfestigter Armut entgegenwirken und damit den Menschen in ihrem Land wieder eine Perspektive auf eine gute Zukunft geben. Nur das ist eine wirksame Bekämpfung der Fluchtursachen.“

Die Landtagsfraktionen SPD und CDU fokussieren sich in ihrem Antrag auf die Stärkung der Zusammenarbeit in der Partnerregion Tansania sowie die Wiederaufnahme des Runden Tisches entwicklungspolitischer Leitlinien des Landes Niedersachsens. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen betrachten in ihrem Antrag den globalen Kontext der wirtschaftlichen und humanitären Lage der Menschen im afrikanischen Raum. Beispielsweise werden der Dialog mit der Bundesregierung zur Rüstungsexportkontrolle und die Prüfung der eigenen Wirtschaftspolitik hervorgehoben.

Die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover hat sich seit Jahren das Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen der afrikanischen Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Über das ev.-lutherische Missionswerk in Niedersachsen und die Arbeit von Brot für die Welt werden Projekte gefördert, die durch Bildung, Beratung und Gemeinwesenarbeit die Chancen auf ökonomische Selbstständigkeit, Lebensqualität und soziale Teilhabe verbessern sollen. 

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Ebhardtstr. 3 A, 30159 Hannover
Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
geschaeftsstelle(at)diakonie-nds.de

Öffnungszeiten: Mo.-Do.: 7 - 17 Uhr, Fr.: 7 -14 Uhr

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