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Unerhört! Diese Obdachlosen…

Unter diesem Motto wird die Zentrale Beratungsstelle - die Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes Hannover - am Freitag, 11. Oktober von 14 - 17 Uhr am Kröpcke den Obdachlosen in Hannover eine Stimme geben.

Texte wohnungsloser Menschen, die in dem Schreibprojekt „Mein Leben - Wohnungslose berichten aus ihrem Leben“ in den letzten Wochen entstanden, werden von Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover vorgelesen. Ebenso vorgestellt werden Bilder, die bei dem „Street Action Painting“ von wohnungslosen Menschen vor dem Kontaktladen Mecki gestaltet wurden. Diese Bilder werden als Postkarten gegen eine Spende angeboten. 

In kleinen Gesprächsrunden werden die Sozialarbeiterinnen Silvia Fleßner und Jessica Bosse Einblicke geben, die sie durch ihre Arbeit mit wohnungslosen Menschen gewonnen haben. Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes, Leiter des Diakonischen Werkes Hannover, und Hans-Joachim Lenke, Direktor des Diakonischen Werkes in Niedersachsen, werden sich zur Frage äußern, was getan wird (und werden kann), um der Wohnungslosigkeit zu begegnen.

Das Chorwerk Hannover mit Menschen in schwierigen sozialen Lagen, wird Lieder ihres Repertoires zu Gehör bringen. Das Chorwerk wurde im Oktober 2018 durch die Initiative des Niedersächsischen Chorverbandes, mit Förderung des Diakonischen Werkes Hannover und der Bürgerstiftung unter Schirmherrschaft des Kabarettisten und Musikers Matthias Brodowy ins Leben gerufen. 

Außerdem wird HörZu! , Acoustic Street Beat aus Hamburg, die Veranstaltung mit Straßenmusik mit eigenen Texten begleiten. Durch die Veranstaltung führen die Pressesprecherin des Stadtkirchenverbandes Hannover Insa Becker-Wook und die stellvertretende Leiterin der ZBS Ursula Büchsenschütz.

Ein Informationsflyer und weiteres Material zur Situation von Wohnungslosen und zu den Angeboten der Wohnungs-losenhilfe steht für Interessierte am Informationsstand zur Verfügung.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ der Diakonie Deutschland, die noch bis zum 17.10. in der Marktkirche und an anderen Orten in Hannover zu sehen ist.

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