Die LAG FW ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. Der Theologe tritt damit die Nachfolge von Kerstin Tack an, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e.V., die das Amt im Jahr 2025 innehatte. Vertreten wird der LAG FW-Vorsitzende von Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Braunschweig e.V.
„2026 wird politisch ein wichtiges Jahr. Im September finden die Kommunalwahlen statt und damit auch ein erster Stimmungstest für die in 2027 stattfindende Landtagswahl. Aufgrund der finanziellen Schieflage der Kommunen stehen viele freiwillige soziale Leistungen auf der Kippe. Diese sind aber essenziell für ein gelingendes Zusammenleben vor Ort. Davon sind wir fest überzeugt. Auch deshalb wollen wir mit unserem Jahresmotto „Für ein gelingendes Zusammenleben“ ein Zeichen setzen und uns in diesem Jahr für kommunale Angebot verstärkt einsetzen“, so Hans-Joachim Lenke.
Er hebt hervor, dass die Verbände der LAG FW – Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Jüdische Wohlfahrt und der Paritätische Wohlfahrtsverband – durch ihr Engagement in Niedersachsen heute mehr denn je unverzichtbar für sozialen Frieden und Demokratie geworden sind. „Als LAG FW leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben – dort, wo das Leben spielt, wo Sorgen und Freude aufeinandertreffen“, so Lenke weiter.
Die LAG FW gestaltet das soziale Gesicht Niedersachsens: Sie vertritt rund 8 000 soziale Organisationen, beschäftigt über 300 000 Menschen und mobilisiert mehr als 500 000 Ehrenamtliche. Zusammen mit unseren Mitgliedern übernehmen wir als Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. in Niedersachsen soziale Verantwortung in vielfältigen Bereichen: Pflege und Gesundheit, Inklusion, Jugendhilfe, Arbeitsmarktpolitik, Beratung und Gemeinwesenarbeit, Kindertagesstätten sowie Freiwilligendienste.
„Unser Ziel bleibt eine gerechte, nachhaltige Zukunft, in der sich die LAG FW auch in den kommenden Jahrzehnten als treibende Kraft für sozialen Fortschritt in ganz Niedersachsen bewährt“, so Hans-Joachim Lenke abschließend.
