25.08.2026

Tischgespräch

Ein Rückblick auf unser Tischgespräch unter dem Motto: "Zusammen geht was – Wie stärken wir unsere Demokratie".  

Am Donnerstag, den 20. August 2026, haben wir uns erstmals in unserem neuen Format „Zusammen geht was – Wie stärken wir unsere Demokratie“ zum Tischgespräch getroffen. In der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis kamen rund 40 Gäste zu einem offenen Austausch zusammen. In dem dialogorientierten Tischgespräch-Format wurden unterschiedliche Perspektiven diskutiert, gemeinsame Herausforderungen benannt und konkrete Maßnahmen reflektiert, wie wir unsere Demokratie schützen und stärken können.

 

Die ersten Impulse setzten Carline Mohr (Kommunikationsexpertin), Dr. Natalie Grimm (Soziologin) und Hanna Naber (Präsidentin des Niedersächsischen Landtags). Mit ihren Erfahrungen und Einschätzungen eröffneten sie spannende Blickwinkel und lieferten wichtige Denkanstöße für die anschließende Diskussion.

  

Das Format ermöglichte es allen Gästen, sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen, wie es für ein klassisches Tischgespräch typisch ist. Es entstand ein Gespräch auf Augenhöhe, das kreativ und souverän von Tina Hermes moderiert wurde. Dabei tauschten sich die Gäste über ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen aus. Gerade solche Orte der Verständigung sind wichtig für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Sie schaffen Raum für Begegnung, fördern gegenseitiges Verständnis und stärken den demokratischen Zusammenhalt.

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Demokratie auch aus diakonischer Perspektive gestärkt werden kann. Deutlich wurde, dass es dafür konkrete Maßnahmen braucht: die Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe für alle Menschen, die Stärkung von Orten der Begegnung und des Dialogs, eine klare Haltung gegen Ausgrenzung und demokratiefeindliche Tendenzen sowie die Unterstützung von Bildung und politischer Beteiligung. Besonders mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen hat sich bestätigt, dass Kommunalwahlen als Grundstein unserer Demokratie dienen. Kommunalwahlen ermögliche direkte Mitbestimmung und machen demokratische Prozesse im unmittelbaren Lebensumfeld erfahrbar. Dabei kommt der persönlichen Begegnung von politisch Engagierten und den Bürger*innen eine besondere Bedeutung zu. Denn nur wer zuhört und unterschiedliche Lebenswirklichkeiten wahrnimmt, kann politische Entscheidungen treffen, die das Gemeinwesen stärken. 

 

Das Tischgespräch hat gezeigt: Demokratie lebt vom Mitmachen. Wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Unterschiede aushalten und gemeinsam nach Lösungen suchen, entsteht der Zusammenhalt, den eine lebendige Demokratie braucht. Ganz im Sinne des Veranstaltungstitels wurde deutlich: Zusammen geht was.