Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen:
„Ein gutes Zusammenleben entsteht nicht von allein. Es lebt von gegenseitigem Respekt, Offenheit und dem Willen, aufeinander zuzugehen.
Zusammenleben bedeutet Verantwortung füreinander zu übernehmen, Vielfalt als Bereicherung zu verstehen und gemeinsame Lösungen für Herausforderungen zu finden.
Ob in Nachbarschaften, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden oder sozialen Einrichtungen: Orte der Begegnung fördern Verständnis und stärken das Miteinander. Besonders wichtig sind Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Vorurteile abbauen und sich aktiv in die Gestaltung ihres Umfelds einbringen können.
Die Förderung von Gemeinschaft und Teilhabe ist eine zentrale Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Dazu gehören die Unterstützung ehrenamtlichen Engagements, die Stärkung von Beteiligungsmöglichkeiten sowie Angebote, die Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund zusammenbringen.
Eine starke Gesellschaft erkennt man daran, wie sie miteinander und insbesondere mit den Unterstützungsbedürftigen umgeht. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich gesehen, gehört und wert-geschätzt fühlen.“
Zur Woche der Diakonie
Der diesjährige Claim der Woche der Diakonie nimmt diesen Gedanken auf: Unter dem Motto „Zusammen“ finden vom 6. bis 13. September 2026 viele verschiedene Veranstaltungen in ganz Niedersachsen statt.
Mit der Woche der Diakonie rückt die Diakonie in Niedersachsen die Arbeit ihrer diakonischen Mitglieder in den Vordergrund. Sie macht sichtbar, dass Hilfe nicht abstrakt ist, sondern konkret wirkt – in der Pflege, in der Beratung, in der Jugendhilfe, in der Wohnungslosenhilfe und vielen weiteren Bereichen.
Die Woche der Diakonie ist ein Zeichen dafür, dass eine starke soziale Infrastruktur unser Zusammenleben stärkt und unsere Demokratie schützt.
