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Steiler Berg im Vordergrund. Oben rechts ist der blaue Himmel zu sehen, mit einer kleinen weißen Wolke.
Bild: Sven Quittkat

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Sven Quittkat, Pastor, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hebräer 12,1-2: Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

Er hätte es also nicht tun müssen. Er hätte nicht nach Jerusalem gehen müssen. Er hätte seine Freude haben können.
Und doch hat er es getan. Dennoch ist er seinen Weg gegangen - und diesen Weg für uns mit.

Anfänger des Glaubens - das verstehe ich noch. Mit Jesus hat der christliche Glaube begonnen. Er hat den Anfang gesetzt, dass wir von seinem Kreuz hören, und mithören: für uns ist er dem Kreuz nicht ausgewichen.

Aber das Andere: Vollender des Glaubens? Heißt das vielleicht: Ich bin gar nicht Herr meines Glaubens?

Ich lese es als gute Botschaft für mich:
Nicht ich muss alleine, aus eigener Kraft meinen Glaubensweg laufen.
Er ist mit mir auf dem Weg,

  • der mich trägt, wenn meine Kraft nicht reicht,
  • der meine Hilfe ist, wenn ich zweifele,
  • der an mich glaubt, wenn ich es nicht tue,
  • der meinen Glauben glaubt, wenn ich nicht weiterweiß,
  • der die Richtung weist, wenn das Ziel nicht sehe.

Meinen Glauben beginnt und vollendet er selbst.
Weil er an mich glaubt, Bedingungslos.

Das lässt mich weiterlaufen, auch durch diese ungewisse Zeit.
Auch durch schwere Stunden.
Ich bin nicht alleine.
Und es wird ein gutes Ende nehmen.

Kontakt

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
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Telefon: +49 511 3604-0, Telefax: +49 511 3604-108
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